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C64 Emulation unter Linux (Ubuntu) - Teil 2

Was wird benötigt?
  • Linux Rechener mit Linux (Ubuntu)
  • C64 System-Roms (Siehe Text)
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Snapshot

Snapshots sind "eingefrorene" Speicherabbilder. Damit kann man beispielsweise ein laufendes Spiel an jeder beliebigen Stelle speichern, auch wenn das Spiel selbst keine Speicherfunktion bietet. So ein Speicher-Punkt nennt sich Snapshot.

Snapshot laden…: Mit "Snapshot laden" kann ein vorhandenes Speicherabbild geladen werden. Das Spiel startet anschließend an der Stelle wo es gespeichert wurde.
Snapshot speichern…: Damit wird ein Snapshot (momentaner Speicherinhalt) abgespeichert und als VSF-Datei in einen beliebigen Ordner kopiert. Des Weiteren finden wir hier noch zwei Optionen. Ein Häkchen neben "Aktuell eingelegte Diskimages mitspeichern" speichert zusätzlich noch die eingelegten virtuellen Disketten in das Snapshot. Mit "Aktuelle ROMs mitspeichern" werden auch noch die System-Roms mit einbezogen.
Hinweis: Beim Speichern des Snapshots wird die Dateiendung .VSF nicht automatisch hinzugefügt, diese muss manuell angehängt werden. Das ist zwar nicht unbedingt notwendig, erleichtert aber das Finden der Dateien beim Laden der Snapshots.

Snapshot schnell laden…: Ein Speicherabbild das (nur) mit "Snapshot schnell speichern" erstellt wurde, wird damit geladen. Die Snapshot-Datei "C64.vsf" wird geladen, ohne den Anwender nach der Position der Datei zu fragen. Das spart einige Mausklicks und somit Zeit. Noch schneller geht es mit der Tastenkombination ALT+F10.
Snapshot schnell speichern…: Damit wir die Snapshot-Datei "C64.vsf" in den Ordner /home/[Benutzername]/.vice/ erstellt ohne den Anwender jedes mal zu fragen wo die Datei erstellt werden soll. Die Tastenkombination für diese Funktion lautet ALT+F11.

Event Aufnahme (History Aufnahme)

Die Event-Aufnahme ist eine leistungsschonende und platzsparende Methode, das Geschehen im virtuellen C64 aufzuzeichnen. Es wird damit kein Video aufgenommen, sondern alle Bewegungen (z.B. mittels Joystick) des Anwenders gespeichert. Beim Abspielen der Aufnahme werden diese Bewegungen wiederholt. Das Ergebnis ist ein exaktes Replay.

Verzeichnis für Event Aufnahme…: Die Dateien in denen das Spielgeschehen aufgenommen wird, werden im Verzeichnis abgelegt das hier gewählt wird.
Aufnahme Start: Die Aufnahme des aktuellen Emulation wird gestartet. Die Dateien werden in den zuvor gewählten Ordner abgelegt.
Aufnahme Stop: Die Aufnahme wird damit gestoppt. Alternativ kann auch der Button am unteren Rand des Emulator-Fensters gedrückt werden. Siehe folgendes Bild.

Event Aufnahme

Aufnahme Wiedergabe Start: Eine bereits vorhandene Event-Aufnahme wird damit abgespielt. Welche abgespielt wird, hängt vom gewählten Verzeichnis ab (Siehe "Verzeichnis für Event Aufnahme…").
Aufnahme Wiedergabe Stop: Die Event-Aufnahme die momentan abgespielt wird, wird hiermit angehalten.
Setze Aufnahme Meilenstein: Wenn ein Meilenstein gesetzt wird, kann eine Aufnahme dort fortgesetzt werden. Setzt man einen Meilenstein beispielsweise in einem Spiel am Levelanfang, kann man jederzeit dort zurückspringen und die Aufnahme an dieser Stelle fortsetzen.
Rückkehr zum Meilenstein: Damit kehrt man zu einen zuvor gesetzten Meilenstein.
Aufnahme Start Modus -> Speichere neuen Snapshot: Startet eine neue Aufnahme. Evtl. vorhandene Aufnahme-Dateien werden überschrieben. (Vorsicht!)
Aufnahme Start Modus -> Lade existierenden Snapshot: Damit startet die Aufnahme beim letzten Milestone.
Aufnahme Start Modus ->Mit Reset Starten: Löst einen Reset aus bevor die neue Aufnahme gestartet wird.
Aufnahme Start Modus -> Laufende Aufnahme überschreiben: Damit kann man mitten in der Wiedergabe der Aufzeichnung einsteigen und die Aufnahme fortsetzen.

Netplay

Netplay (experimentell): Mit Netplay können zwei Spieler auf zwei getrennten Computern miteinander spielen. Die zwei Computer bzw. Emulatoren werden über das Netzwerk verbunden. Eine Beschreibung dieser Funktion würde den Rahmen dieser Anleitung sprengen. Deshalb verweise ich auf dieser Anleitung in der Netplay mit WinVice angewendet wird: Netplay mit WinVICE

Netplay
Media Image speichern

In dieser Rubrik lassen sich Screenshots in den verschiedenen Formaten erstellen. Zu den verfügbaren Formaten gehören das BMP, C64 doodle, IFF, JPEG, PCX, PNG und das PPM-Format. Einfach das gewünschte Format, den Dateinamen und den Zielordner wählen, anschließend auf "Speichern" klicken. Auch sollte die Option "FFMPEG" im DropDown-Menü auftauchen. Falls nicht, bedeutet dies, dass der Emulator ohne FFMPEG-Unterstützung kompiliert wurde. Das ist der Fall wenn VICE über APT-GET oder das Software-Center installiert wurde. FFMPEG ermöglicht uns den Inhalt des Emulators als Video aufzunehmen. Wie im folgenden Bild zu sehen ist, wurde FFMPEG beim kompilieren berücksichtigt. Es kann das gewünschte Audio- und Video-Format gewählt werden. Das Video wird anschließend in den gewählten Ordner erstellt. Eine Anleitung wie man VICE mit FFMPEG-Unterstützung kompiliert findet man hier: VICE kompilieren für Ubuntu

Media Image
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Tonaufnahme [Format]: Eine Tonaufnahme ist auch kein Problem. Es genügt auf die Tonaufnahme mit den gewünschten Format zu klicken. Die Datei wird in den gewählten Ordner kopiert.
Tonaufnahme stoppen: Die Tonaufnahme wird damit gestoppt.

Optionen

Wiederholrate: Damit werden die "Frames per Second" (Bilder pro Sekunde) bestimmt. 1/1 entspricht 50 Bilder pro Sekunde. Wenn die Emulation zu langsam läuft, dann sollte ein höherer Wert eingestellt werden. Beispiel: Wird die Refresh rate auf 1/5 eingestellt wird statt fünf nur ein Frame angezeigt. Das erhöht die Geschwindigkeit, das Bild wird allerdings ruckeliger. Mit "Automatisch" regelt der Emulator selbst die geeignete Wiederholrate. Unter "Benutzerdefiniert" hingegen können wir selbst einen Wert angeben.
Maximale Geschwindigkeit: Hier wird die Geschwindigkeit der Emulation in Prozent angegeben. Eine niedere Geschwindigkeit kann beim Schummeln bei schweren Spielen nützlich sein. "Kein Limit" bedeutet, dass die Emulation nicht auf 100% begrenzt wird, sondern so schnell wie möglich läuft. Unter "Benutzerdefiniert…" kann der Anwender selbst bestimmen mit welcher Geschwindigkeit die Emulation laufen soll.
Warp Mode aktivieren: Diese Funktion beschleunigt den Emulator auf ein Vielfaches seiner normalen Geschwindigkeit um beispielsweise lange Ladezeiten zu überbrücken.
Joystick ports tauschen: Einige Spiele verlangen einen am Port 1 angeschlossenen Joystick, andere hingegen am Port 2. Mit "Joystick ports tauschen" werden die Ports der virtuellen Joysticks vertauscht.

C64 Modell: Hier kann die gewünschte C64-Variante ausgewählt werden. Durch das Ändern dieser Einstellungen werden die entsprechenden Komponenten (wie der SID und die CIAs) des virtuellen C64 ausgetauscht. PAL und NTSC legt die Bilddarstellung fest, das vom jeweiligen Land abhängig ist. Siehe National Television Systems Committee und Phase Alternating Line.

256K RAM, PLUS60K RAM, PLUS256K RAM-Erweiterung: Dies sind Speichererweiterungen für den C64. Alle drei benötigen ein Image, genauer gesagt leeres Image. Es muss lediglich eine leere Datei irgendwo im Dateisystem erstellt werden. (Rechte Maustaste -> Neues Dokument -> Leeres Dokument). Anschließend mit "Imagedatei Name…" die soeben erstellte Datei auswählen. Die Datei wird nun als Speichererweiterung verwendet und kann mit "Aktivieren" eingeschaltet werden. Im Gegensatz zu einigen VICE-Versionen anderer Plattformen, muss das Image selbst erstellt werden, beispielsweise die OSX-Version von VICE erstellt diese selbständig.

GEO-RAM, RAM Expansion Module, RamCart: Bei diesen Speichererweiterungen besteht die Möglichkeit eine Datei als Speichererweiterung zu verwenden, den Inhalt aber jederzeit abzuspeichern. Zuerst muss eine leere Datei erstellt werden (Rechte Maustaste in einen Ordner -> Neues Dokument -> Leeres Dokument), dann wird diese mit "Imagedatei Name…" ausgewählt. Anschließend kann die Speichererweiterung mit "Aktivieren" eingeschaltet werden. Unter "Größe" wird die Größe der Speichererweiterung eingestellt. Jetzt kann man zu einen beliebigen Zeitpunkt den Inhalt der Speichererweiterung mit "Imagedatei jetzt speichern" abspeichern. Damit dies automatisch geschieht, genügt es die Option "Imagedatei bei Änderung Speichern" einzuschalten.
Mit der Option "Imagedatei speichern…" sollte vermutlich der Inhalt der Speichererweiterung in einen beliebigen Ordner kopiert werden können, was bei meinen Tests nicht gelang. Stattdessen wurde die Emulation beendet.

Double Quick Brown Box, Expert Cartridge,ISEPIC: Bei diesen Cartridges handelt es sich um Speichermodule dessen Speicher vom Anwender verwendet werden kann um eigene Daten zu speichern die dann gespeichert bleiben. Je nach eingebundener Cartridge stehen 2Kb (ISEPIC), 8Kb (Expert Cartridge) oder 64Kb (Quick Brown Box) zur Verfügung. Damit die Module verwendet werden können wird eine eigene Software benötigt. Ansonsten wird die jeweilige Cartridge eingebunden wie die Speichererweiterungen weiter oben im Text.

Easyflash, IDE64, MMC64, MMC Replay,Retro Replay: Hier befinden sich die Einstellungen der jeweiligen Cartridges. Alle Funktionen hier zu beschreiben würde den Rahmen dieser Anleitung sprengen.

IEEE-488 Interface: Dieses Interface ermöglicht die Verwendung von Laufwerken die normalerweise nur für die PET/CBM-Reihe konzipiert wurden. Dazu gehören unter Anderem die Laufwerke 2031, 2040, 3040, 4040. Neben den ROM-Image des Laufwerkes ist auch ein Cartridge-Image des IEEE-488 Interface notwendig, dieses finden wir hier: www.zimmers.net.
Das Cartridge-Image binden wir unter "Optionen -> IEEE-488 Interface -> Imagedatei Name…" ein und schalten es mit "Aktivieren" ein. Sofern die Images für die entsprechenden Laufwerke vorhanden sind, können diese dann verwendet werden. Wie man das die verschiedenen Laufwerk-Typen auswählt und wie man das DOS-Image der Laufwerke einbindet steht weiter unten im Text.

Mausemulation: Sogar eine Maus kann am virtuellen C64 angeschlossen werden. Vorausgesetzt, das Programm/Spiel unterstützt dieses Eingabegerät.
Mausemulation -> Aktivieren: Aktiviert die virtuelle Maus.
Mausemulation -> Maustyp: Hier wird die gewünschte Maus-Variante gewählt. Bedenke, dass nicht jede Maus unterstützt wird. Das hängt vom jeweiligen Programm ab. Geos beispielsweise unterstützt die Commodore 1351 Maus.
Mausemulation -> Mausport: Bestimmt an welchen Port die virtuelle Maus angeschlossen wird.

Lichtgriffel Emulation: Damit sind Lightpens und Lightguns gemeint. Wie bei der Mausemulation hängt es von den jeweiligen Programm/Spiel ab ob und welches Device unterstützt wird. Siehe auch Magnum Light Phaser Wiki-Eintrag: Magnum Light Phaser
Lichtgriffel Emulation -> Lichtgriffel aktivieren: Schaltet die Lightpen- bzw. Lightgun-Emulation ein.
Lichtgriffel Emulation -> Lichtgriffel Type: Hier wird das gewünschte Gerät gewählt.

DigiMAX, Magic Voice, MIDI Emulation, SFX Sound Expander, SFX Sound Sampler: An Audio-Devices fehlt es offensichtlich auch nicht. Die verschiedenen Erweiterungen können hier konfiguriert werden. Eine genaue Erklärung jeder einzelnen Erweiterung wäre an dieser Stelle zu aufwendig.

Reset bei Wechsel von Erweiterungsmodulen: Wie der Name schon vermuten lässt, wird ein Reset des Systems ausgelöst wenn ein Erweiterungsmodul eingebunden wird. Für eine korrekte Funktion sollte diese Option eingeschaltet bleiben.

Einstellungen

Die Ubuntu-Version des Emulators lässt sich bis ins kleinste Detail konfigurieren. Im Reiter "Einstellungen" sind zahlreiche Optionen zu finden die hier aufgelistet werden.

Einstellungen
Tastatur Einstellungen

Tastatur Einstellungen: Abgesehen von der Belegung der Tasten, wird für die Tastatur keine besondere Konfiguration benötigt.
Tastatur Einstellungen -> Tastatur Mapping -> Symbolische Zuordnung: Diese Tastenbelegung sollte den Tasten der PC-Tastatur entsprechen. Beispiel: Die "+"-Taste lässt auf den C64-Bildschirm ein Plus-Zeichen erscheinen. Auf den echten C64 wäre an dieser Stelle das Stern-Symbol zu sehen (*).
Tastatur Einstellungen -> Tastatur Mapping -> Positions Zuordnung: Diese Tastenbelegung sollte den Tasten der echten C64-Tastatur entsprechen.
Tastatur Einstellungen -> Tastatur Mapping -> Symbolische Keymap Datei auswählen: Hier kann zwischen der amerikanischen und der deutschen (symbolischen) Tastatur gewählt werden oder mit "Symbolische Keymap Datei definieren" eine eigene Datei (.vkm) gewählt werden.
Tastatur Einstellungen -> Tastatur Mapping -> Positions Keymap Datei auswählen: Das selbe wie "Symbolische Keymap Datei auswählen", allerdings auf das "Positions Keymap" bezogen.
Tastatur Einstellungen -> Tastatur Mapping -> Aktuelle Keymap in Datei speichern: Speichert die aktuell verwendete Keymap.

Tastatur Einstellungen
Soundeinstellungen

Soundeinstellungen -> Sound Wiedergabe einschalten: Das ist der "Audio-Hauptschalter", zum ein-/ausschalten der Ton-Ausgabe.
Soundeinstellungen -> Sound Gerätename: (Sorry, Noch nicht ausreichend Informationen über diese Option gefunden)
Soundeinstellungen -> Sound Treiber Argument: (Sorry, Noch nicht ausreichend Informationen über diese Option gefunden)
Soundeinstellungen -> Sound Synchronisation: Es sind drei Arten für die Synchronisation der Ton-Ausgabe vorgesehen. "Flexibel" passt die Geschwindigkeit der Ton-Ausgabe an, indem Samples hinzugefügt oder entfernt werden."Anpassend" reagiert ähnlich wie "Flexibel". Die Ton-Ausgabe wird proportional zur Emulationsgeschwindigkeit beschleunigt oder verlangsamt.
"Exakt" gibt den Ton so exakt wie möglich aus.
Soundeinstellungen -> Sample Rate: Hier wird die Sample-Frequenz eingestellt. Zwar gilt hier "Je höher desto besser", aber der Unterschied ist kaum wahrnehmbar.
Soundeinstellungen -> Puffergröße: Dieser Buffer sollte nur erhöht werden wenn es Ton-Probleme geben sollte. Wenn der Audio-Buffer zu groß ist, wird die Audio-Ausgabe um die eingestellten Millisekunden verzögert. Für eine korrekte Emulation sollte ein kleiner Buffer eingestellt werden.
Soundeinstellungen -> Fragmentgröße: Leider noch nicht dokumentiert.
Soundeinstellungen -> Unterbrechungs Zeit: Hier wird festgelegt, wie lange die Tonausgabe unterbrochen werden soll wenn es zu Aussetzer kommen sollte. Mit "Weiter Ausführen" wird keine Pause eingelegt.

Floppy Einstellungen

Eine gute Laufwerks-Emulation ist wichtig, damit es nicht zu Kompatibilitätsproblemen kommt. Und an Optionen fehlt es sicherlich auch nicht. Jedes Laufwerk kann individuell eingestellt werden.

Floppy Einstellungen -> Präzise Floppy Emulation: Auch bekannt als "True Drive Emulation". Diese Option verbessert die Laufwerkskompatibilität. Falls ein Programm nicht geladen wird, sollte diese Option überprüft werden.
Floppy Einstellungen -> Laufwerk #[n] Modell: Hier wird das Modell des virtuellen Laufwerkes bestimmt. Welches Laufwerk hier gewählt werden soll, hängt vom emulierten Computer und von den virtuellen Disketten ab die gelesen und beschrieben werden sollen. Bei einen normalen C64 wird meistens das 1541 oder 1541-II verwendet. Einige (oder vielleicht fast alle) Laufwerke können aus dieser Liste nicht gewählt werden, da das DOS-Image möglicherweise fehlt. Siehe weiter unten unter "Floppy ROM laden". Hinzu kommt, dass einige Laufwerke nur wählbar sind wenn das IEEE-488-Interface emuliert wird. Siehe weiter oben unter "IEEE-488 Interface".
Floppy Einstellungen -> Laufwerk #[n] Erweiterung: Das Diskettenlaufwerk kann mit zusätzlichen 8K-Speicherblöcken erweitert werden. Es können auch mehrere davon eingeschaltet werden. Nur wenige Programme machen davon Gebrauch. Wenn das ROM vorhanden ist, kann hier ein Professional DOS oder Supercard+ aktiviert werden. Die entsprechenden ROMs werden unter "ROM Einstellungen -> Neues Floppy Laufwerk ROM laden" eingebunden.
Floppy Einstellungen -> Laufwerk #[n] 40-Spur Image Unterstützung: Normalerweise sind nur 35 Tracks einer Diskette beschreibbar. Beispielsweise mit SpeedDOS-Plus waren aber 40 Tracks zugänglich. Mit "Nie erweitern" wird der Zugriff auf 35 Tracks limitiert, mit "Bei Erweiterung Rückfrage" muss der Benutzer den Zugriff auf den Tracks 36-40 bestätigen und mit "Erweitern wenn nötig" darf der Emulator ohne Nachfrage auf alle 40 Tracks zugreifen.
Floppy Einstellungen -> Laufwerk #[n] Idle Methode: Mit "Idle Methode" wird angegeben welche Methode die Laufwerksemulation verwendet für eine Ressourcenschonende Emulation. Als Default ist hier "Trap Idle" eingestellt. Für eine höhere Kompatibilität sollte "Keine Traps" eingestellt werden.

Peripherie Einstellungen

Peripherie Einstellungen -> Laufwerk #[n] -> Geräte Typ: Hier bestimmen wir, was für ein Laufwerk emuliert werden soll. „Kein“ deaktiviert alle folgenden Optionen. „Dateisystem“ sagt aus, dass ein Verzeichnis auf der Festplatte als Laufwerk verwendet werden soll. „Echter Geräte Zugriff“ gibt uns die Möglichkeit auf ein über OpenCBM angeschlossenes (echtes) Laufwerk zuzugreifen. Und „Echter Geräte Zugriff (raw)“ ermöglicht den Zugriff auf ein Laufwerk des Hostsystems.
Peripherie Einstellungen -> Laufwerk #[n] -> IEC Gerät aktivieren: Diese Option wird benötigt wenn als „Geräte Typ“ etwas anderes als „Kein“ eingestellt ist. Mit deaktivierter Option kann auf das virtuelle Laufwerk nicht zugegriffen werden.
Peripherie Einstellungen -> Laufwerk #[n] -> Schreibgeschützter Zugriff: Damit wird verhindert, dass auf die virtuelle Diskette geschrieben wird. Das gilt für alle Geräte-Typen.
Peripherie Einstellungen -> Laufwerk #[n] -> Dateisystem Verzeichnis: Wurde als Geräte-Typ „Dateisystem“ eingestellt, dann sollte mit dieser Option das Verzeichnis gewählt werden, das als virtuelle Diskette dienen soll.
Peripherie Einstellungen -> Laufwerk #[n] -> P00 Dateiname konvertieren: Legt fest, ob P00-Dateien gelesen werden können oder nicht. P00-Dateien sind nicht mehr so gebräuchliche Images für Emulatoren. Das Format wurde mit den Emulator PC64 eingeführt.
Peripherie Einstellungen -> Laufwerk #[n] -> P00 Dateien beim Speichern erzeugen: Bestimmt ob P00- anstelle von RAW-CBM-Dateien erstellt werden sollen. Diese Option ist standardmäßig für die Laufwerke 8,9 und 10 eingeschaltet.
Peripherie Einstellungen -> Laufwerk #[n] -> Raw CBM Dateien ausblenden: Mit dieser Option wird festgelegt, ob Dateien die nicht im P00-Format vorliegen, von Programmen im Emulator gesehen werden können.

Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> IEC Drucker #[n] Emulation: Stelle diese Option auf „Dateisystem Zugriff“ damit auf die entsprechende Adresse (#4 oder #5) gedruckt werden kann. Der Ausdruck wird in eine Datei umgeleitet. Mit „Echter Geräte Zugriff“ wird ein echter Drucker verwendet.
Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> IEC Drucker #[n] aktivieren: Diese Option ermöglicht den Zugriff auf den virtuellen Drucker, auch wenn "true drive emulation" eingeschaltet ist. Das war bei alten VICE-Versionen nicht möglich (?).
Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> IEC Drucker #[n] Treiber: Hier wird der gewünschte Druckertreiber eingestellt. Mit ASCII ist man natürlich nur auf die verfügbaren ASCII-Zeichen eingeschränkt. RAW sollte alle Zeichen originalgetreu in die Datei schreiben. Die Datei muss aber anschließend mit einen externen Programm weiterbearbeitet um sie in das gewünschten Format zu konvertieren.
Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> IEC Drucker #[n] Text Ausgabegerät: Hier wird die Schnittstelle eingestellt auf die die Ausgabe des Druckers umgeleitet werden soll. Dazu haben wir drei Einstellungsmöglichkeiten, 1 bis 3. Was für Schnittstellen das sind, wird weiter unten unter „Drucker Text Gerät #…“ erklärt.
Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> IEC Drucker #[n] Seitenvorschub: Dieser Befehl sollte dazu führen, dass die nächste Ausgabe des Druckers auf eine neue Seite kopiert wird.
Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> ❏ Userport Drucker Emulation: Das selbe wie „IEC Drucker #[n] Emulation“, bezieht sich aber auf den am ❏ Userport emulierten Drucker.
Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> ❏ Userport Drucker Treiber: Das selbe wie „IEC Drucker #[n] Treiber“, bezieht sich aber auf den am ❏ Userport emulierten Drucker.
Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> ❏ Userport Drucker Text Ausgabegerät: Das selbe wie „IEC Drucker #[n] Text Ausgabegerät“, bezieht sich aber auf den am ❏ Userport emulierten Drucker.
Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> ❏ Userport Drucker Seitenvorschub: Das selbe wie „IEC Drucker #[n] Seitenvorschub“, bezieht sich aber auf den am ❏ Userport emulierten Drucker.
Peripherie Einstellungen -> Drucker Einstellungen -> Drucker Text Gerät[n]…: Die Default-Einstellungen lauten 1 = print.dump, 2 = |lpr und 3 = |petlp -F PS|lpr.
Wenn kein "Pipe" vor den Name steht, dann wird die Ausgabe des Druckers in eine Datei umgeleitet die diesen Namen trägt. Steht ein "Pipe" vor den Name, dann wird die Ausgabe auf einen Prozess umgeleitet.
Für „print.dump“ kann auch ein Pfad angegeben werden, damit die erstellte Datei im gewünschten Ordner erstellt wird.

Peripherie Einstellungen -> Virtuelle Geräte aktivieren: Diese Funktion ermöglicht den schnellen Zugriff mittels Disk-Emulation, entweder mit Kernal Traps oder IEEE-488-Schnittstelle. Sowohl Dateisystem und Disk-Image-Zugriff sind davon betroffen.

Joystick Einstellungen

Joystick Einstellungen -> Joystick in Port #[n]: Der Joystick, virtuell oder echt, wird hier ausgewählt. "Nein" deaktiviert die Joystick-Unterstützung. "Ziffernblock": Das Nummernpad dient als Joystick. Bei "Tastaturbelegung 1" und "Tastaturbelegung 2" werden die vom Benutzer ausgewählten Tasten verwendet. Welche das sind wird unter "Keymap definieren" eingestellt. Ein echter Joystick der am Rechner angeschlossen ist, kann natürlich auch verwendet werden. Wähle dazu "Analog Joystick 0" für den ersten Joystick.
Joystick Einstellungen -> Keymap definieren: Die Tasten für "Tastaturbelegung 1" und "Tastaturbelegung 2" werden hier gewählt.

Joystick

Joystick Einstellungen -> Gegenüberliegende Richtungen zulassen: Wenn ausgeschaltet, verhindert diese Option das Drücken des Steuerkreuzes eines Joypads in zwei entgegengesetzte Richtungen. Das ist mit einem echten Joystick nicht möglich, aber unter Umständen mit einen emulierten Joystick bzw. wenn die Tastatur als Joystick verwendet wird.
Joystick Einstellungen -> Joystick Keymap erlauben: Wenn eingeschaltet, wird die Verwendung der Keysets als Joystick-Device möglich. Diese Option verhindert eine versehentliche Verwendung des virtuellen Joysticks wenn man beispielsweise einen Basic-Befehl schreibt.
Joystick Einstellungen -> Joystick Ports tauschen: Wenn ein Spiel auf die Joystick-Eingabe nicht reagiert, ist dieser möglicherweise am falschen Port angeschlossen. Mit dieser Option werden die Einstellungen der Ports 1 und 2 vertauscht. Das bezieht sich nur auf die "normalen" Joysticks, nicht auf die am ❏ Userport angeschlossenen Joysticks.
Joystick Einstellungen -> ❏ Userport Joystick Adapter: Das ist der Hauptschalter für den Joystick-❏ Userport-Adapter. Damit kann man weitere zwei Joysticks an den C64 anschließen. Damit die zusätzlichen Joysticks verwendet werden können, muss das Spiel entsprechend programmiert sein bzw. es wird nicht jeder Adapter unterstützt.
Joystick Einstellungen -> ❏ Userport Joystick Adaptertype: Hier wird der gewünschte ❏ Userport-Joystick-Adapter gewählt. Beachte, dass sie Option "❏ Userport Joystick Adapter" eingeschaltet sein muss damit der Adapter verwendet werden kann.
Joystick Einstellungen -> Joystick in extra Port #[n]: Hier wird festgelegt, was für ein Joystick am ❏ Userport-Joystick-Adapter verwendet werden soll. Wie bei den "normalen" Joysticks, kann auch hier zwischen einen echten und einen emulierten Joystick gewählt werden. Siehe weiter oben unter "Joystick in Port #[n]".
Joystick Einstellungen -> ❏ Userport Joystick ports austauschen: Die Ports der zusätzlichen zwei am ❏ Userport angeschlossenen Joysticks werden hier vertauscht.

Modell Einstellungen

Modell Einstellungen -> C64 Modell: Diese Einstellungen sind die selben wie unter "Optionen -> C64 Modell". Hier wird die gewünschte C64-Variante ausgewählt. Durch das Ändern dieser Einstellungen werden die entsprechenden Komponenten (wie der SID und die CIAs) des virtuellen C64 ausgetauscht.
Modell Einstellungen -> VIC-II Modell: Der Fernsehstandard wird hier festgelegt. Welcher das ist, hängt vom Land ab in dem der C64 verwendet wurde. Siehe National Television Systems Committee und Phase Alternating Line.
Modell Einstellungen -> SID Modell: Der SID ist der Audio-Chip für den C64. Im Laufe der Jahre sind einige Varianten entwickelt worden. Je nach Modell klingt der Ton möglicherweise etwas anders. Es gibt sogar einige Demos/Spiele die einen bestimmten SID voraussetzen. Es gibt drei Verschiedene Versionen des SID-Chips: Den 6581, 8580 und den 6582. Letzterer wurde nie ab Werk in den C64 verbaut, sondern nur als Ersatzteil verwendet. Die Ergänzung "Digi Boost" bedeutet, dass ein SID-Hack emuliert wird, bei den die Lautstärke von digitalen Samples erhöht wird.
ParSID Port # schaltet die Unterstützung für den ParSID-Adapter ein. Beachte, dass VICE mit der Option --enable-parsid konfiguriert werden muss damit dieser genutzt werden kann.
Modell Einstellungen -> CIA # Modell: Hier kann die neue (6526A 2Mhz) oder alte (6526 1Mhz) Version des CIA gewählt werden. Der CIA dient als I/O-Controller. Im C64 sind zwei davon zu finden.

RAM Reset Muster: (Sorry, Noch nicht ausreichend Informationen über diese Option gefunden)

ROM Einstellungen

ROM Einstellungen -> Standard ROMs laden: Die Standard-Roms mit den Namen "kernal", "chargen" und "basic" sowie die DOS-Roms der Laufwerke werden geladen. Wie die Standard-Namen der ROMs lauten, findet man in der Datei "default.vrs" im Verzeichnis des Emulators.
ROM Einstellungen -> Neues Computer ROM laden: Die ROMs für Kernal, Basic und den Zeichensatz können hier einzeln gewählt werden. Eine gute Seite von der man die benötigten ROMs runterladen kann ist www.zimmers.net.
ROM Einstellungen -> Floppy ROM laden: Die DOS-ROMs für die emulierten Laufwerke werden hier gewählt.
ROM Einstellungen -> Neues Floppy Laufwerk ROM laden: Für die Laufwerke gibt es einige ROMs die den Laufwerk zusätzliche Funktionen verleihen. Darunter finden wir das Professional dos und Supercard+. Wenn das entsprechende ROM eingebunden wurde muss diese Erweiterung unter "Floppy Einstellungen -> Laufwerk #[n] Erweiterung" noch aktiviert werden.

ROM Sets

ROM Einstellungen -> ROM Satz Typ: Der Sinn dieser Option ist mir nicht bekannt, da man unabhängig davon was man hier wählt ROM-Sets als Archiv oder einer normalen Datei erstellen bzw. laden kann.
ROM Einstellungen -> ROM Satz Archiv -> ROM Satz Archiv laden: Da es verschiedene Versionen von System-ROMs gibt, wurde eine Funktion in VICE eingebaut, die es uns erlaubt Sets der verschiedenen ROM-Varianten zu erstellen. Diese Sets bestehen aus einfachen Textdateien, in denen die Namen bzw. Pfade der gewünschten ROMs eingetragen sind. Ein "ROM Satz Archiv" ist eine solche Datei, allerdings beinhaltet diese mehrere Sets, eben ein Archiv. Mit dieser Option wird ein vorhandenes "ROM Satz Archiv" geladen.
ROM Einstellungen -> ROM Satz Archiv -> ROM Satz Archiv speichern: Speichert das momentan verwendete "ROM Satz Archiv" in eine VRA-Datei.
ROM Einstellungen -> ROM Satz Archiv -> Auflisten des aktuellen ROM Satz Archivs: Wie das momentan geladene "ROM Satz Archiv" aussieht, wird hier angezeigt. Die erstellte Datei könnte so ähnlich wie im folgenden Bild aussehen.

ROM Sets
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ROM Einstellungen -> ROM Satz Archiv -> ROM Satz Eintrag erstellen: Ein ROM Satz Archiv besteht aus mehreren ROM-Sets. Um zum Archiv ein Set hinzufügen zu können muss diese Option gewählt werden. Anschließend wird ein Name des Sets verlangt.
ROM Einstellungen -> ROM Satz Archiv -> ROM Satz Eintrag löschen: Soll ein ROM-Set aus den aktuell geladenen Archiv gelöscht werden, muss man hier dessen Namen eingeben. Eine Auflistung der Sets im aktuellem ROM-Archiv findet man unter "ROM Einstellungen -> Auflisten des aktuellen ROM Satz Archivs".
ROM Einstellungen -> ROM Satz Archiv -> ROM Satz Eintrag wählen: Ein ROM-Set aus den aktuell geladenen ROM Archiv kann hiermit geladen werden. Der Name des Sets muss bekannt sein.

ROM Einstellungen -> ROM Satz Datei -> Benutzerdefinierten ROM Satz laden: In einer "ROM Satz Datei" befindet sich im Gegensatz zum "ROM Satz Archiv" nur eine einzige Liste. Für jede Konfiguration braucht es also eine eigene Datei. Hier wird eine vorhandene "ROM Satz Datei" geladen.
ROM Einstellungen -> ROM Satz Datei -> Aktuellen ROM Satz speichern: Der aktuelle ROM Satz wird damit gespeichert. Der Name der jeweiligen ROM-Dateien sowie dessen Pfade werden in eine VRS-Datei gespeichert.
ROM Einstellungen -> ROM Satz Datei -> Auflisten des aktuellen ROM Satz: Die aktuell geladene ROM-Konfiguration wird hiermit aufgelistet.

ROM Set File
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VIC-II Einstellungen

VIC-II Einstellungen -> Doppelte Größe: Damit wird das Fenster des Emulators auf die doppelte Größe skaliert.
VIC-II Einstellungen -> Doppelt Scan: Hiermit werden Scanlines über das Bild gelegt. Damit muss nur jede zweite (jede ungerade) Pixel-Zeile des C64-Bildschirmes emuliert werden, was die CPU entlastet. Beachte, dass diese Option nicht wirksam ist wenn die CRT-Emulation (Siehe Render Filter) eingeschaltet ist.
VIC-II Einstellungen -> Video Cache: Dieser Grafik-Cache kann möglicherweise die Emulation etwas beschleunigen, allerdings nur wenn geringe grafische Aktivität vorhanden ist.
VIC-II Einstellungen -> Neue Helligkeitsemulation: Der C64DTV hat wegen einen falsch dimensionierten Widerstand einen falschen Luminanz-Wert. Durch aktivieren dieser Option wird der Wert korrigiert.
VIC-II Einstellungen -> Farben: Hier können verschiedene Farbprofile gewählt werden. In der Liste befinden sich unter Anderem auch Profile anderer C64-Emulatoren. Eigene Profile (VPL-Dateien) können auch geladen werden.
VIC-II Einstellungen -> Render Filter: Hier werden einige Filter über das Bild gelegt. Mit der CRT-Emulation wird ein alter CRT-Monitor simuliert. Mit Scale 2x hingegen wird das Bild auf die doppelte Größe skaliert und zusätzlich eine Kantenglättung durchgeführt.

VIC-II Einstellungen
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VIC-II Einstellungen -> Rahmen Modus: Erlaubt zwischen den verschiedenen Rahmen-Darstellungen umzuschalten. "Normal" beschneidet den Rahmen auf die optimale Größe. "Full" zeigt den ganzen Rahmen. "Debug" zeigt den Bereich außerhalb des Bildschirmbereiches und "None" blendet den Rahmen komplett aus.
VIC-II Einstellungen -> Audio Leak Emulation: (Sorry, Noch nicht ausreichend Informationen über diese Option gefunden)
VIC-II Einstellungen -> Sprite-sprite Kollisionen: Hiermit wird die Sprite-Kollision-Erkennung ein- bzw. ausgeschaltet. Bei manchen Spielen kann man durch Deaktivieren dieser Funktion schummeln, da der Kontakt mit Gegnern nicht zu Energie-/Lebensverluste führt.
VIC-II Einstellungen -> Sprite-Hintergrund Kollisionen: Das selbe wie "Sprite-sprite Kollisionen", allerdings nicht auf Sprites sondern auf Hintergrundobjekte bezogen.
VIC-II Einstellungen -> Hardwareunterstützung: Im Normalfall zeigt der Emulator den virtuellen C64 in seiner nativen Auflösung, also in einen kleinen Fenster. Mit "VIC-II Einstellungen -> Doppelte Größe" wird das Fenster auf die doppelte Größe skaliert. Mit der Hardwareunterstützung lässt sich das Fenster stufenlos skalieren oder im Vollbildmodus anzeigen.
VIC-II Einstellungen -> Seitenverhältnis beibehalten: Ist diese Option deaktiviert, kann das Fenster in einer unproportionalen Auflösung skaliert werden. Nutzbar und sinnvoll ist diese Funktion nur wenn "Hardwareunterstützung" eingeschaltet ist.
VIC-II Einstellungen -> Echtes Seitenverhältnis: Damit wird das richtige Seitenvehältnis eingestellt.
VIC-II Einstellungen -> Vollbildeinstellungen -> Vollbild Modus aktivieren: Schaltet den Vollbildmodus ein. Vorausgesetzt wird, dass die Option "Hardwareunterstützung" aktiv ist.
VIC-II Einstellungen -> Vollbildeinstellungen -> Zeige Statusleiste/Menü: Blendet die Statusleiste unter den Emulator-Fenster im Vollbild-Modus ein oder aus.
VIC-II Einstellungen -> Vollbildeinstellungen -> Vollbildgerät: Hier wird eingestellt, ob Vidmode oder XRanR für die Darstellung im Vollbildmodus verwendet werden soll.
VIC-II Einstellungen -> Vollbildeinstellungen -> VidMode Auflösungen: Die gewünschte Auflösung im Vollbildmodus wenn "Vidmode" verwendet wird.
VIC-II Einstellungen -> Vollbildeinstellungen -> XRandR Auflösungen: Die gewünschte Auflösung im Vollbildmodus wenn "XRandR" verwendet wird.

SID Einstellungen

Der SID ist der bekannteste Audio-Chip in der 8Bit Ära. Entsprechend gibt es viele Revisionen und Erweiterungen. Mit VICE kann einiges davon emuliert werden.
SID Einstellungen -> Extra SIDs: Wie im echten C64, können (mittels Erweiterung) bis zu zwei zusätzliche SIDs eingebaut werden. Hier wird die Anzahl der SIDs gewählt. Bedenke, dass nur wenige Programme einen zusätzlichen SID unterstützen. Außerdem muss den Programm die Adresse der SIDs bekannt sein damit dieser genutzt werden kann.
SID Einstellungen -> Extra SIDs -> Zweiter SID Chip Basisadresse: Hier wird eingestellt, auf welcher Adresse der zweite SID anspricht.
SID Einstellungen -> Extra SIDs -> Dritter SID Chip Basisadresse: Hier wird eingestellt, auf welcher Adresse der dritte SID anspricht.
SID Einstellungen -> SID Filter: Wenn eingeschaltet, wird der Filter des SIDs emuliert. Möglicherweise kann in einigen Fällen die Musik nicht richtig wiedergegeben werden wenn der Filter ausgeschaltet ist.
SID Einstellungen -> reSID Sampling Methode: Hier geht es darum, mit welcher Qualität der SID emuliert wird. "Resampling" benötigt zwar am meisten Rechenleistung, bietet aber die beste Emulation. Die Rechenleistung aktueller PCs ist mittlerweile so hoch, dass es keine Rolle mehr spielt wie rechenintensiv die SID-Emulation ist. "Schnelles Resampling" benötigt am wenigsten Rechenleistung für die korrekte Emulation, emuliert den SID allerdings am "schlechtesten".
SID Einstellungen -> reSID resampling Passband...:(Sorry, Noch nicht ausreichend Informationen über diese Option gefunden)

I/O Erweiterungen: Diese Erweiterungen sind bereits unter "Optionen" aufgeführt worden.

RS232 Einstellungen

Hier geht es um die Emulation einer seriellen Schnittstelle des C64. Da mir leider noch relevante Informationen fehlen, werden diese zu einen späteren Zeitpunkt hier eingetragen.

Einstellungen speichern: Speichert die aktuellen Einstellungen. Bei jeden Start des Emulators werden diese Einstellungen geladen.
Einstellungen laden: Ladet die mit "Einstellungen speichern" abgespeicherten Einstellungen.
Einstellungen speichern unter...: Speichert die aktuellen Einstellungen in eine Datei. Auf diese Weise können verschiedene Konfigurationen erstellt werden.
Einstellungen aus Datei laden...: Wurden die Einstellungen in eine Datei gespeichert, werden diese hiermit wieder geladen.
Standard Einstellungen wiederherstellen: Ladet die "Werkseinstellungen" des Emulators bzw. setzt alle Einstellungen zurück.

Einstellungen beim Beenden speichern: Speichert die aktuelle Konfiguration beim beenden des Emulators.
Bestätige beenden von VICE: Der Benutzer muss das Beenden des Emulators bestätigen wenn diese Option aktiviert ist.

Die Konfigurationsdatei

Sofern die Einstellungen des Emulators mindestens einmal gespeichert wurde, ist eine Konfigurationsdatei im versteckten Ordner /home/[Benutzer]/.vice zu finden. Um diesen Ordner im Dateimanager sichtbar zu machen, muss auf "Verborgene Dateien anzeigen" geklickt werden, siehe folgendes Bild.

Unhidden Files

Alternativ bringt die Tastenkombination Strg+H das selbe Ergebnis. Im Terminal hingegen hilft uns der Befehl ls -a weiter.
Die Optionen die wir hier finden, sind die selben wie auf der grafischen Oberfläche.

Vice Config File
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