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C64 Emulation unter Android (Teil 2)

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AnVICEx64

AnVICE ist ein C64-Emulator den es nur als kostenpflichtige Version gibt. Die paar Euro zahlen sich aber auf jeden Fall aus, denn er ist (meiner Meinung nach) der einzige Emulator der alle wichtigen Funktionen beherrscht, eine hervorragende Kompatibilität bietet und das zu einen akzeptablen Preis. Außerdem kann er auch im Landscape-Modus verwendet werden.

AnVICEx64 Double Dragon
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Das erste Menü das erscheint ist wesentlich übersichtlicher und intuitiver als das von VICE64. In diesen ersten Schritt geht es nur darum die wichtigsten Einstellungen vorzunehmen.

AnVICEx64 Options
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Start Emulator: Startet den Emulator, ein evtl. vorhandenes Speicherabbild (Savestate) wird geladen.
C64 ROM (Kernal): Hier könnte es Probleme für Anfänger geben. Denn jeder Emulator benötigt System-ROMs damit er funktionieren kann. In diesen sind die Informationen einiger Teile des C64 und dessen Floppy-Laufwerk enthalten wie z.B. Kernal, Basic, Charset und das DOS des Laufwerkes. Diese ROMs sind meistens im Emulator integriert, bei AnVICE leider nicht. Das bedeutet, dass wir diese manuell eingeben müssen, wie das geht wird weiter unten erklärt (Siehe System-Roms kopieren).
Autostart Image: Bestimmt die D64-Datei die beim Start des Emulators eingebunden und geladen werden soll.
True Drive Emulation: Diese Funktion sollte aktiviert werden wenn es zu Lade-Probleme kommen sollte. Die Kompatibilität des virtuellen Laufwerkes wird auf Kosten der Emulationsgeschwindigkeit erhöht.
Screen Border Show: Bei deaktivierter Option wird der äußere Rand des C64-Bildschirmes nicht angezeigt. Einige Programme, besonders Demos, nutzen auch den Rand des Bildschirmes, was zur Folge hat, dass Teile des Geschehens möglicherweise nicht sichtbar sind.
NTSC mode: Schaltet den NTSC-Modus ein.

System-Roms kopieren
Wie bereits erwähnt, werden die Systemdateien des virtuellen C64 nicht mitgeliefert. Es gibt zwei Möglichkeiten an diese Dateien ranzukommen, bei beiden sind allerdings zuerst die folgenden Vorbereitungen durchzuführen.
Erstelle an einen beliebigen Ort des Android-Dateisystems einen Ordner Namens "vice". Erstelle wiederum in diesen Ordner zwei weitere Verzeichnisse mit den Namen "c64" und "drives". Die Ordner dürfen nicht anders genannt werden, sonst werden die Dateien von AnVICE nicht gefunden.

Directorys

Jetzt brauchen wir noch die benötigten Roms...

System-Roms von VICE (Desktop) kopieren
Wer VICE unter Windows oder OSX installiert hat, besitzt bereits die von uns benötigten Dateien. Wir benötigen folgende Dateien: basic, chargen, kernal und dos1541.
Windows-User finden die Dateien im Ordner "C64" und "DRIVES" die sich beide im Hauptverzeichnis der VICE-Installation befindet.

Directorys

Mac-User werden hingegen im Ordner "x64.app/Contents/Resources/ROM/C64" und "x64.app/Contents/Resources/ROM/DRIVES" fündig (Rechte Maustaste auf C64-Emulator -> Paketinhalt anzeigen).

Directorys

Kopiere anschließend die benötigten Dateien in den von uns erstellten Ordnern auf das Android-Device.

basic -> vice/c64
chargen -> vice/c64
kernal -> vice/c64
dos1541 -> vice/drives

Alternative - System-Roms aus den Internet runterladen
Wir können die System-Roms auch von anderen Quellen beziehen, das hat den Vorteil, dass wir ROM-Versionen von verschiedene C64-Varianten testen können. Wichtig ist nur, dass die Dateien immer die Namen basic, chargen, kernal und dos1541 tragen, sonst werden sie nicht erkannt.
Eine mögliche Download-Quelle gibt es hier: www.zimmers.net.
Die heruntergeladenen Datei müssen auch wieder in den von uns erstellten Ordner auf das Android-Device kopiert werden.

basic -> vice/c64
chargen -> vice/c64
kernal -> vice/c64
dos1541 -> vice/drives

Der Schnell-Start
Befinden sich die System-Dateien in den entsprechenden Ordnern, startet wir den Emulator und geben in den Konfigurationsmenü unter den Punkt "C64 ROM (Kernal)" den Pfad zur Kernal-Datei an, die restlichen Datein werden automatisch gefunden. Falls nicht, erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.
Unter "Autostart Image" wird das gewünschte C64-Programm ausgewählt. Hier kann auf Wunsch auch nichts gewählt werden, damit der C64 in den Basic-Bildschirm wechselt.
"True Drive Emulation" sollte auf jeden Fall eingeschaltet werden. Damit wird die Kompatibilität des virtuellen Diskettenlaufwerkes erhöht. Einige Programme starten erst gar nicht ohne diese Option.
"Show Screen Border" und "NTSC mode" sind für den Schnellstart nicht wichtig. Der Emulator kann jetzt mit "Start Emulator" gestartet werden.

Quick Start
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Diskettenwechsel und Savestate
Ist der virtuelle C64 gestartet, wird automatisch das (falls angegeben) gewählte Programm geladen. Natürlich besteht die Möglichkeit jederzeit neue Disketten einzulegen. Um das entsprechende Menü einzublenden drücke die "Zurücktaste" auf der Android-Leiste.

Anvice Savestate
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Mit den Buttons "Change Drive #" wird eine neue Diskette in das jeweilige Laufwerk eingelegt.
Wer hingegen das momentane Speicherabbild speichern möchte, kann mit den Buttons "Save state #" einen von drei verfügbaren Speicherplätzen wählen und mit "Load state #" wieder laden.
Die Symbole neben "Tape" dienen als virtuelle Tasten des Datasettes (Kassettenlaufwerk). Und mit "Power off" wird die Emulation beendet.

Weitere Optionen
Im laufenden Betrieb finden wir auf der Android-Leiste am unteren Bildschirmrand noch weitere nützliche Einstellungs-Möglichkeiten.

Anvice Optionbar
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Special Keys: Einige C64-Tasten sind manchmal auf der Android-Tastatur schwer zu finden. Deshalb wird in dieser Liste eine Auswahl an Tasten aufgelistet, die durch ein einfaches Tippen betätigt werden.
Resize on/off: Ist die Option aktiviert (Default), wird der Inhalt des Bildes an die Größe des Android-Bildschirmes angepasst. Andernfalls wird der virtuelle C64-Bildschirm in seiner originalen Auflösung angezeigt.

Anvice Resize
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Input mode: Dieses Menü beinhaltet weitere Sub-Menüs.
Input mode -> Trackpad: Wenn diese Option aktiviert ist, dient der Touch-Screen des Android-Gerätes als Trackpad. Wenn eine Maus emuliert wird, sollte diese Option genutzt werden.
Input mode -> Joystick: Das ist die Standard-Einstellung. Wenn ein Joystick emuliert werden soll , muss diese Option eingeschaltet werden.
Input mode -> Scroll Screen: Was diese Option bewirkt, bzw. was für eine Eingabeart damit emuliert werden soll ist mir leider nicht bekannt. Über entsprechendes Feedback würde ich mich freuen.
Input mode -> Swap Joystick Ports: Wenn die Eingabe mittels Joystick nicht reagiert, sollte hiermit der Port an den der Joystick angeschlossen ist, getauscht werden.
Input mode -> Vol. Up/Down as button: Die Hard- sowie Software-Tasten die für die Lautstärke zuständig sind, können als Joystick-Tasten verwendet werden wenn diese Option eingeschaltet ist.
Input mode -> Map Left-Alt Key: Weist der linken Alt-Taste (falls eine echte Tastatur vorhanden ist) die Feuer-Button-Funktion zu.
Input mode -> Tab Screen as click: Wenn eine Maus emuliert wird, wird das Tippen auf den Bildschirm als Mausklick interpretiert. Als Eingabe-Methode muss "Trackpad" eingestellt sein.
Input mode -> Input Method: Falls zusätzliche Tastaturen für das Android-Gerät existieren, kann eine davon hier gewählt werden.
Input mode -> Show Keyboard Fix: Bei manchen Geräten kann es vorkommen, dass die Software-Tastatur nicht eingeblendet wird wenn diese aufgerufen wird. Dieser Fehler sollte damit behoben werden.
Input mode -> Keypress Fix: Leider gibt es dazu noch keine Informationen.

Buttons: Beinhaltet weitere Unter-Menüs.

Anvice Buttons
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Buttons -> Hide Buttons: Versteckt Steuerelemente, der virtuelle Joystick und die Feuerbuttons werden ausgeblendet, aber nicht deaktiviert. Das bedeutet, dass wenn man die Stelle antippt an der normalerweise ein Element wäre, die entsprechende Funktion trotzdem ausgeführt wird.
Buttons -> Show Buttons (Slower): Blendet alle Steuerelemente ein. Zu den verfügbaren Elementen gehören nicht nur der Joystick und die Feuerbuttons, sondern auch Schnellzugriff-Tasten.

Anvice Buttons
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Buttons -> Disable Buttons: Deaktiviert alle Steuer-Elemente und Schnellzugriffs-Tasten. Im Gegensatz zu "Hide Buttons" werden die Elemente nicht nur unsichtbar gemacht, sondern wirklich deaktiviert. Somit ist keine Eingabe mit den virtuellen Joystick mehr möglich.
Buttons -> Always Show Joystick: Auch wenn die Optionen "Hide Buttons" oder "Disable Buttons" aktiviert sind, wird ausschließlich der virtuelle Joystick und die Feuer-Buttons eingeblendet. Allerdings muss auch die Option "Input Mode -> Joystick" aktiviert sein.
Buttons -> Large Joystick: Normalerweise befindet sich das Steuerkreuz des virtuellen Joysticks in der unteren linken Ecke damit dieses mit den linken Daumen erreichbar ist. Mit "Large Joystick" dient der komplette Bildschirm als Steuerkreuz.

Settings: Auch "Settings" beinhaltet Unter-Menüs.

Anvice Settings
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Settings -> Frameskip: Unter "Frameskip" wird eingestellt, wie viele Bilder übersprungen werden sollen. Je mehr Bilder (Frames) übersprungen werden, desto höher wird die Emulationsgeschwindigkeit. Allerdings wird dadurch die Qualität des Bildes negativ beeinflusst. Im schlimmsten Fall werden die Animationen ruckelig.
Settings -> Better Video: Leider konnte ich weder den Unterschied mit aktivierter bzw. deaktivierter Option feststellen, noch eine entsprechende Dokumentation finden. Vermutlich sollte diese Funktion einen Filter oder die Kantenglättung aktivieren.
Settings -> Show Info: Zeigt die Emulationsgeschwindigkeit, die FPS, und den Track/Sektor der momentan eingelegten Diskette.
Settings -> True Drive Emulation: Verbessert die Laufwerkskompatibilität (True Drive Emulation). Falls ein Programm nicht korrekt geladen wird, sollte überprüft werden ob diese Option aktiviert ist.
Settings -> Smooth Resize (Slower): Sollte für weichere Kannten bei der Vergrößerung des Bildes sorgen. Das Resultat ist aber ein unscharfes Bild.
Settings -> Resize Mode: Resize Mode zeigt die verschiedenen Skalierungs-Möglichkeiten an.
Settings -> Resize Mode -> Fit Screen: Passt das Bild des virtuellen C64 an den Bildschirm des Tablets/Smartphones an.
Settings -> Resize Mode -> Fit Width: Passt die Breite des Bildes an und skaliert die Höhe proportional.
Settings -> Resize Mode -> Fit Height: Passt die Höhe des Bildes an und skaliert die Breite proportional.
Settings -> Resize Mode -> Fullscreen: Vollbild-Modus
Settings -> Resize Mode -> Custom: Erlaubt eine benutzerdefinierte Skalierung des Bildes
Settings -> Better Mouse (Slower): Verbessert die Maus-Steuerung. Die Maus bewegt sich flüssiger und präziser mit eingeschalteter Option.
Settings -> Mouse Sensitivity: Hier wird die Geschwindigkeit des Mauszeigers eingestellt.
Settings -> Joystick Keys: Es können auch vordefinierte Tasten anstelle des virtuellen Joystick verwendet werden. Im Idealfall natürlich mit einer echten Tastatur. Folgende vordefinierte Tasten stehen zur Verfügung.
Settings -> Joystick Keys -> None: Keine Tasten werden für die Joystick-Steuerung verwendet.
Settings -> Joystick Keys -> DPad: Die Cursor-Tasten werden als Joystick verwendet.
Settings -> Joystick Keys -> WASD+Space: Die Tasten "W", "A", "S" und "D" werden als Steuerkreuz und die Leertaste als Feuer-Taste verwendet.
Settings -> Joystick Keys -> Numpad: Das Nummern-Pad wird als Joystick-Ersatz verwendet.
Settings -> Button Mapper: Damit lassen sich die Tasten eines Gamepads mit den Tasten der virtuellen Tastatur verknüpfen. Die Option "Settings -> Joystick Keys" muss deaktiviert sein.

Keyboard: Klappt die Software-Tastatur aus.

Da AnVICEx64 auf VICE aufgebaut ist, sind auch dessen Einstellungen verfügbar, allerdings etwas versteckt. Öffne die "Special Keys" (Siehe weiter oben) und wähle "F12 (VICE Menu)", oder drücke die Funktionstaste F12, falls eine echte Tastatur am Android-Gerät angeschlossen ist. Das VICE-Menü wird eingeblendet. Die einzelnen Punkte werden weiter unten unter "Die VICE-Einstellungen" erklärt.

Meiner Meinung nach ist AnVICE der beste Emulator für Android. Schon alleine wegen der hohen Kompatibilität gehört er zu den wenigen brauchbaren Emulatoren. Für kleines Geld bekommt der Anwender mit AnVICE einen umfangreichen und ausgereiften Emulator.

Stand 08/13, Version 1.0.5
Preis: 2,49€

Folgende Software wurde mit diesen Emulator getestet:
Bubble Bobble (D64): erfolgreich
Giana Sisters (D64): erfolgreich
Double Dragon (Cartridge): erfolgreich
Last Ninja (G64): erfolgreich
Barbarian (TAP): erfolgreich
Deus Ex Machina (Demo): erfolgreich
Cauldron (Demo): erfolgreich
Geos (OS): erfolgreich

C64.emu

C64.emu ist momentan der jüngste unter den C64-Emulatoren für Android und auch der teuerste. Mit 3,49€ (Stand 08/13) bekommt der Android-Anwender aber einen guten Emulator mit einer sehr aufgeräumten Oberfläche. So wie AnVICE basiert auch C64.emu auf VICE, allerdings ist davon kaum was zu sehen, denn die typischen VICE-Einstellungen sind hier nicht zu finden.

C64.emu Demo
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Bevor es losgeht, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Die System-Roms sind nicht im Emulator enthalten, wir müssen diese zuerst runterladen. Auf der Webseite des Entwicklers finden wir alles was wir brauchen. Wir laden die "VICE support & firmware files" runter, entpacken diese und kopieren den Ordner "C64.emu" ins Verzeichnis /sdcard des Android-Gerätes. Dieser Ordner, samt Unterordner, muss genau dort gespeichert werden da der Emulator die benötigten Dateien hier sucht.

Directorys

Kleiner Tipp: Auf der inoffizellen Support Seite von C64.emu finden wir ebenfalls die benötigten System-Dateien, aber auf Wunsch mit jede Menge Spiele (Suche nach "Essentials + Game Pack").

Der Schnellstart

Jetzt sollte der Emulator betriebsbereit sein. Auf der Startseite sehen wir das Menü mit einer großen Auswahl an Einstellungen.
Wir wählen ein Programm/Spiel und starten es mit "Load Game". Ist die Emulation gestartet, sehen wir den virtuellen Joypad und in der Mitte des Bildschirmes am unteren Rand zwei virtuelle Tasten, die F1-Taste und die KB-Taste (Keyboard). Letztere blendet eine virtuelle Tastatur ein die sich mit den nach unten gerichteten Pfeil wieder ausblenden lässt. Rechts oben finden wir einen kleinen Pfeil. Ein Klick auf diesen, ruft das Konfigurations-Menü auf. Ein kleiner Tipp am Rande: Tippt man mit den Finger auf die rechte oberen Ecke, wird die Emulation beschleunigt, beispielsweise um lange Ladezeiten zu verkürzen. Ein weiteres Tippen reduziert die Geschwindigkeit wieder.

Die Konfiguration

C64.Emu ist vollgepackt mit Einstellungen. Manche sehr nützlich, andere kaum nennenswert. Das Menü wird automatisch beim Start des Emulators eingeblendet, oder bei laufender Emulation mit einen Finger-Tip auf den dreieckigen Pfeil rechts oben (falls nicht anders eingestellt) im Bild.

Konfiguration Button

Folgende Optionen sind vorhanden:
Load Game: Ladet die ausgewählte C64-Diskette bzw. Image. Alle gängigen Formate wie D64, G64, PRG, TAP oder CRT werden anstandslos akzeptiert.
Recent Games: Die zuletzt geladenen Programme werden hier aufgelistet, damit sie schneller gefunden werden.
ROM/Disk/Tape Control: In dieser übersichtlichen Liste sehen wir was im jeweiligen Laufwerk eingelegt wurde. Der Datenträger kann hier ausgeworfen bzw. ein neuer eingelegt werden. Diese Optionen sind nur bei laufender Emulation verfügbar.
Apply Quick C64 Settings: Hier verbergen sich einige "Schnell Einstellungen" wie das NTSC- oder PAL-Format. Beide Formate wahlweise mit oder ohne "True Drive Emulation". Empfohlene Einstellung: PAL & True Drive Emulation.
True Drive Emu: Erhöht die Laufwerks-Kompatibilität. Seit Version 1.5.11 wird der virtuelle C64 neugestartet wenn eine dieser Optionen gewählt wurde.
Swap Joystick Ports: Tauscht die Joystick-Ports. Wenn ein Spiel nicht auf die Joystickeingabe reagiert, könnte diese Option behilflich sein.
Reset: Löst einen Reset aus. Die Wahl zwischen Hard- oder Soft-Reset wird nicht gegeben.
Load State: Falls ein "Schnappschuss" des aktuellen Speicherzustandes mit "Save state" gespeichert wurde, kann dieser jederzeit wieder geladen werden und ein Programm/Spiel auf die gespeicherte Position zurücksetzen.
Save State: Erstellt einen "Schnappschuss" des aktuellen Speicher-Inhaltes.
State Slot: Es stehen 10 Speicherplätze für "Save state" zur Verfügung. Bevor man ein Speicher-Abbild speichert, sollte hier der gewünschte Slot gewählt werden. Wenn sich im gewählten Slot bereits ein Speicher-Abbild befindet, muss der Anwender ein evtl. Überschreiben bestätigen.
Options -> Video -> Frame Skip: Damit wird die Anzahl der Frames bestimmt die übersprungen werden sollen um die Emulationsgeschwindigkeit zu erhöhen. Leider bietet C64.emu noch keine manuelle Einstellungen. Lediglich der Wert "0" kann ausgewählt werden, was für "Keine Frames überspringen" steht. Mit "Auto" übernimmt der Emulator die Entscheidung wie viele Frames übersprungen werden sollen.
Options -> Video -> Orientation: Hier können wir entscheiden ob das Bild horizontal oder vertikal angezeigt oder sogar auf den Kopf gestellt werden soll. Wenn die Default-Einstellung "Auto" gewählt wurde, wird das Bild automatisch in die richtige Position gedreht, je nachdem wie der Anwender das Gerät in der Hand hält.
Options -> Video -> Aspect Ratio: Für das Seitenverhältnis werden die Optionen 1:1, 4:3 und Fullscreen angeboten. Bei 1:1 sind Höhe und Breite gleich, 4:3 ist das Standard-Seitenverhältnis und Fullscreen passt den C64-Bildschirm an das Display des Android-Gerätes an.
Options -> Video -> Image Filter: Wenn aktiviert, wird über das Bild ein "Weichzeichen-Filter" gelegt. Für ein scharfes Bild sollte diese Option ausgeschaltet werden.
Options -> Video -> Overlay Effect: Hier können einige Effekte, wie Scanlines oder CRT-Emulation, gewählt werden. Allerdings konnten bei meinen Tests nur Scanlines (1x) eingeschaltet werden, alle anderen Effekte blieben wirkungslos. Scheint so als ob noch einige Bugs ihr Unwesen treiben würden, oder die restlichen Effekte wurde noch nicht implementiert.
Options -> Video -> Overlay Effect Level: Bestimmt wie stark sich die eingestellten Effekte (Overlay Effect) auf das Bild auswirken.
Options -> Video -> Zoom: Damit wird das Bild auf die gewünschte Perzentuale verkleinert.
Options -> Video -> Fast CPU->GPU Copy: Leider konnte ich keine Informationen über dieses Feature finden. Vermutlich wird die GPU für die Emulation genutzt, was auf meinen Android-Gerät dazu führt, dass die Emulation verlangsamt wird.
Options -> Video -> Use Highest Color Mode: Schaltet die 32Bit Farb-Unterstützung ein. Beachte, dass nicht jedes Android-Gerät unterstützt wird. Die Funktion ist erst beim nächsten Start des Emulators aktiv.
Options -> Video -> Crop Normal Border: Wenn "Border Mode" auf "Normal" eingestellt wurde, dann wird der äußere Rahmen des C64-Bildes (proportional?) abgeschnitten.
Options -> Video -> Border Mode: Erlaubt zwischen den verschiedenen Rahmen-Darstellungen umzuschalten. "Normal" beschneidet den Rahmen auf die optimale Größe. "Full" zeigt den ganzen Rahmen. "Debug" zeigt den Bereich außerhalb des Bildschirmbereiches. "None" entfernt den Rahmen komplett.
Options -> Audio -> Sound: Damit wird die Audio-Ausgabe ein/ausgeschaltet.
Options -> Audio -> Sound Rate: Hier wird die Sample-Rate eingestellt. Zwar gilt hier "Je höher desto besser", aber der Unterschied ist kaum wahrnehmbar.
Options -> Audio -> Buffer Size in Frames: Hier wird die Größe des Audio-Buffers eingestellt. Ein großer Buffer verringert die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Ton-Aussetzern kommt, allerdings verzögert sich die Audio-Ausgabe. Ein kleiner Buffer sorgt für eine synchrone Ausgabe. Standardmäßig ist der Wert "10" eingestellt.
Options -> Audio -> Strict Underrun Check: Wenn sich im Audio-Buffer keine Daten mehr befinden, wird die Audio-Ausgabe gestoppt, damit es nicht zu starken Geschwindigkeitseinbusen kommt. Anschließend bestimmt diese Option wenn die Audio-Ausgabe wieder fortgesetzt wird.
Options -> Audio -> SID Engine : Als Default-Wert ist hier "FastSID" eingestellt, da dieser für langsame Geräte geeigneter ist. Wenn die Geschwindigkeit des Android-Gerätes dies erlaubt, dann sollte auf das bessere "ReSID" umgeschaltet werden.

Die Steuerung...

Controls
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Options -> Input Options -> On-screen Controls: Mit "On" bzw. "Off" werden die Software-Steuerelemente auf den Bildschirm ein- oder ausgeschaltet. Mit "Auto" werden die Steuerelemente auf den Bildschirm automatisch ausgeblendet, wenn ein externes Steuergerät angeschlossen wird.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> Blend Amount: Bestimmt die Transparenz der Steuerelemente auf den Bildschirm. Ein niedriger Wert erhöht die Transparenz.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> Button Size: Hier wird die Größe der Soft-Buttons in Millimeter eingestellt.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> D-Pad Deadzone: Die Deadzone ist der innere Bereich des D-Pads der sinnvollerweise nicht belegt ist, damit es nicht zu Fehlsteuerungen kommt. Wie groß diese Deadzone ist, wird hier eingestellt. Siehe folgendes Bild.

Deadzone

Options -> Input Options -> On-screen Config -> Diagonal Sensivity: Wenn man öfters versehentlich die diagonalen Richtungen am virtuellen Joystick betätigt, sollte ein Blick in diese Einstellungen geworfen werden. Je niedriger die Sensibilität, desto "schwerer" ist es, mit den Joystick in eine diagonale Richtung zu erwischen. Mit "none" sind keine diagonalen Bewegungen mehr möglich.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> Open Menu: Das Konfigurationsmenü des Emulators kann jederzeit auch bei laufender Emulation aufgerufen werden. Wo der dafür nötige Button auf den Bildschirm angezeigt werden soll, kann hier ausgewählt werden.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> Menu Icon: Der Menü-Button für den Aufruf des Konfigurationsmenüs kann hiermit ausgeblendet werden. Trotzdem ist es möglich an dieser Stelle mit einen Fingertip das Menü einzublenden.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> Fast-Forward: Dabei handelt es sich um einen unsichtbaren Button, dessen Position hier ausgewählt werden kann. Der Button erhöht die Geschwindigkeit der Emulation wesentlich. Damit lassen sich längere Ladezeiten überbrücken. Bei diesen Button handelt es sich nicht um einen Taster, sondern um einen Schalter, d.h. bei einmaligen Tippen wird der Schnell-Vorlauf aktiviert, ein weiteres Tippen deaktiviert diesen.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> D-Pad: Legt die Position des Steuerkreuzes (D-Pad) fest.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> JS Buttons: Legt die Position der Feuer-Tasten fest.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> F1/KB: Wenn die Default-Einstellungen nicht verändert wurden, dann befinden sich an der unteren Seite des Bildschirmes zwei Buttons, die Taste F1 und die des virtuellen Keyboards (KB). Die Position dieser zwei Buttons wird hier festgelegt.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> Button Spacing: Der Abstand der Feuer-Buttons und der F1/KB-Tasten wird hier in Millimeter angegeben. Leider nur zwischen 1 und 4 mm.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> Button Stagger: Legt die Ausrichtung der Feuer-Buttons fest, siehe folgendes Beispiel:

Button Stagger

Options -> Input Options -> On-screen Config -> "H Overlap" und "V Overlap": Damit wird festgelegt ob und wie weit sich die Druck-Bereiche der Button überschneiden sollen. Das ist sinnvoll wenn beide Buttons gleichzeitig drücken möchte (beim C64 kaum). "Gap only" sagt aus, dass sich nur die Druckbereiche der beiden Buttons überschneiden sollen, aber nicht mehr. Mit "None" überschneidet sich nichts. Wird eine Perzentuale angegeben überschneidet sich der entsprechende Bereich. Zu Verdeutlichung sollte die Option "Show Bounding Boxes" aktiviert werden. Damit werden die Druckbereiche und dessen Überschneidungen sichtbar gemacht.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> Show Bounding Boxes: Zeigt die Druckbereiche der Software-Buttons und dessen Überschneidungen grafisch an.
Options -> Input Options -> On-screen Config -> DPI Override: Damit ist es möglich manuell die Größe der Steuerelemente anzugeben, wenn durch die automatische Erkennung die Elemente mit einer falschen Größe angezeigt werden.
Options -> Input Options -> Bluetooth Scan: Der Emulator sucht in regelmäßigen Abständen nach Eingabegeräten die mit Bluetooth kommunizieren. Die Intervalle dieser Abstände werden hier in Sekunden angegeben.
Options -> Input Options -> Background Bluetooth: Haltet Bluetooth-Verbindungen aufrecht, auch wenn die App im Hintergrund versetzt wird.
Options -> Input Options -> Bluetooth Scan cache: Damit werden Verbindungen gespeichert, sodass sie beim nächsten Bluetooth Scan nicht nochmals gesucht werden müssen. Dies beschleunigt den Suchvorgang. Bei Probleme mit der Bluetooth-Verbindung sollte diese Funktion zeitweise abgeschaltet werden.
Options -> Input Options -> Skip OS Input Method: Beim aktivieren dieser Funktion, werden die Eingaben eines Eingabe-Gerätes von den Android-System-Einstellungen (Settings App) ignoriert. Das kann Probleme bei der Eingabe beheben.
Options -> Input Options -> Trackball Sensitivity: Bestimmt die Sensibilität der Eingabe mittels Trackball.

System Options

System Options
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Options -> System Options -> Auto-save State: Der Speicher-Zustand des Emulators wird bei einen eingelegten Spiel automatisch gespeichert. Ob und wann das passieren soll, wird hier eingestellt.
Options -> System Options -> Auto-save State -> "Off": Automatisches Save-State ist deaktiviert.
Options -> System Options -> Auto-save State -> "On Exit": Beim Beenden der Emulation wird ein Speicher-Abbild erstellt.
Options -> System Options -> Auto-save State -> "15mins" und "30mins": Nach 15 bzw. 30 Minuten wird ein Speicher-Abbild erstellt.
Options -> System Options -> Confirm Auto-Load State: Falls ein Speicherabbild eines Programmes vorhanden ist, wird dieses beim Start ohne Nachfrage geladen.
Options -> System Options -> Confirm Overwrite state: Ein Speicher-Abbild kann jederzeit mit "Save State" (Siehe weiter oben) in einen dafür vorgesehenen Slot erstellt werden. Ist ein Slot bereits vergeben, kann dieser überschrieben werden. Ist "Confirm Overwrite state" eingeschaltet, muss der Anwender den Vorgang bestätigen, andernfalls wird ein evtl. vorhandenes Speicher-Abbild ohne Nachfrage überschrieben.
Options -> System Options -> Save Path: Wenn ein Speicher-Abbild eines Programmes erstellt wird (Siehe auch "Auto-save State"), wird eine VSF-Datei erstellt. Diese Datei wird üblicherweise im selben Verzeichnis erstellt (Same as Game), in den das dazugehörige Programm liegt. Sollen die VSF-Dateien hingegen in einen anderen Ordner kopiert werden, kann dieser hier gewählt werden (Set Custom Path).
Options -> System Options -> Process Priority: Damit wird die Prozess-Priorität der App erhöht, wenn andere Prozesse zu viel Ressourcen verschlingen.
Options -> System Options -> C64 Model: Hier kann zwischen den verschiedenen C64-Varianten gewählt werden. Ob außer PAL und NTSC noch andere Eigenschaften verändert werden, wie z.B. die SID-Version, ist leider nicht ersichtlich.
Options -> System Options -> True Drive Emulation (TDE): Diese Option erhöht die Kompatibilität des Disketten-Laufwerkes. Viele Programme/Spiele starten erst gar nicht ohne diese Funktion.
Options -> System Options -> Autostart Handles: "True Drive Emulation" wird beim Laden eines Programmes automatisch eingeschaltet, falls dies nicht bereits der Fall sein sollte.
Options -> System Options -> Autostart Fast-Forward: Schaltet automatisch den "Schnell Vorlauf" ein wenn ein Programm geladen wird. Dadurch werden Ladevorgänge wesentlich verkürzt.

Die GUI-Konfiguration (Graphical User Interface)

GUI Options
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Options -> GUI Options -> Orientation: Je nachdem wie das Android-Gerät in den Händen gehalten wird, wird das Bild entsprechend gedreht (Auto). Oder man deaktiviert die automatische Anpassung und wählt manuell eine Ausrichtung (Landscape oder Portrait). Allerdings bezieht sich diese Option nicht auf den virtuellen C64, sondern nur auf das Konfigurationsmenü.
Options -> GUI Options -> Pause if unfocused: Wenn Android Elemente, z.B. die Statusleiste mit Uhrzeit und Akku-Ladung, angetippt werden, wird der Emulator durch diese überdeckt (Hängt von der Android-Version ab). Die Option "Pause if unfocused" sorgt dafür, dass der Emulator in der Zwischenzeit pausiert wird.
Options -> GUI Options -> Suspended App Icon: Ist diese Option eingeschaltet und wird die App in den Hintergrund versetzt, so erscheint in der Android-Statusbar ein Symbol mit der Aufschrift C64.emu. Ein Klick auf dieses Icon holt die App in den Vordergrund zurück.
Options -> GUI Options -> Title Bar: Damit ist die blaue Titelleiste im Konfigurations-Menü gemeint. Durch deaktivieren dieser Option wird die Titelleiste ausgeblendet.
Options -> GUI Options -> Title Back Navigation: Wird diese Option eingeschaltet, erscheint im Konfigurations-Menü oben links ein kleiner Pfeil der als Zurück-Taste fungiert. Durch das Antippen dieses Pfeiles gelangt man in die übergeordnete Ebene des Konfigurations-Menüs.
Options -> GUI Options -> Remember Last Menu: Wie der Titel dieser Option vermuten lässt, wird das aktuelle Konfigurations-Menü gespeichert. Bei einem zukünftigen Aufruf des Konfigurations-Menüs wird das Menü eingeblendet das zuletzt besucht wurde.
Options -> GUI Options -> Font Size: Hier wird die Schriftgröße des Konfigurations-Menüs eingestellt.
Options -> GUI Options -> Alt Gamepad Confirm: Wenn ein externer Controller am Android-Gerät angeschlossen ist, kann mit dieser Option die Tastenbelegung für "confirm/cancel" in Menüs vertauscht werden.
Options -> GUI Options -> Dim Screen If Idle, Dim OS Navigation, Hide OS Navigation, Hide Status Bar: Diese Optionen dienen dazu einige Android-Elemente auszublenden oder zu dimmen. Die Funktion ist vom Android-Gerät bzw. von der Android-Version abhängig. D.h. dass möglicherweise nicht alle Optionen eine Wirkung zeigen. Bei meinen Testgerät konnte lediglich die Statusbar gedimmt werden (Dim OS Navigation).

Für die Konfiguration der Eingabe-Geräte gibt es in den Optionen von C64.emu ein eigenes Sub-Menü unter "Input Device Setup". Darin verstecken sich zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten die kaum ein anderer Emulator bietet.

Input Device Setup
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Options -> Input Device Setup -> On screen Input Player: Da es Spiele gibt, bei denen zwei Spieler gleichzeitig teilnehmen können, wird mit dieser Option eingestellt, welcher der beiden Spieler die On-Screen-Steuerung (virtueller Joypad) verwendet.
Options -> Input Device Setup -> Delete Saved Device Settings: Hiermit werden alle Einstellungen für das jeweilige Eingabegerät (siehe weiter unten) gelöscht.
Options -> Input Device Setup -> Delete Saved Key Profile: Benutzerdefinierte Tastaturbelegungen des jeweiligen Eingabegerätes werden damit gelöscht.
Options -> Input Device Setup -> Auto-detect Device To Setup: Wird ein neues Eingabegerät am Android-Gerät anschlossen, wird durch das Drücken einer Taste dieses Gerätes, direkt das entsprechende Sub-Menü des Konfigurationsmenü aufgerufen.
Options -> Input Device Setup -> Notify If Device Change: Wenn diese Option aktiv ist und ein Eingabegerät hinzugefügt oder entfernt wird, wird dies durch eine Meldung angezeigt.
Options -> Input Device Setup -> Re-scan OS Input Devices: Sucht nach verfügbare Eingabegeräte die am Android-Gerät angeschlossen sind.
Options -> Input Device Setup -> [Device]: Alle Punkte die hier aufgelistet sind, entsprechen den gefundenen Eingabegeräten. Jedes Eingabegerät kann individuell eingestellt werden.
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> Player: Hier wird der Spieler festgelegt, für den diese Steuerung gedacht ist. Zur Erinnerung: Unter "On screen Input Player" (Siehe weiter oben) können wir festlegen welcher Spieler mit der On-Screen-Steuerung spielt. Somit kann ein Spieler mittels On-Screen-Steuerung und der andere mit den gewünschten (externen) Eingabegerät spielen. Wird diese Option hingegen auf "Multiple" eingestellt, können beide Spieler mit den selben Eingabegerät (üblicherweise eine Tastatur) spielen.
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> Profile: Hier können vordefinierte oder benutzerdefinierte Belegungen eines Eingabegerätes gewählt werden. Wie man ein benutzerdefinierte Profil erstellt, wird weiter unten erwähnt (Siehe "New Profile").
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> Set In-Game Actions: Damit werden Funktionen einer gewünschten Taste zugewiesen die während eines Spieles schnell aufgerufen werden können.
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> Set Joystick Keys: Eine Tastatur kann selbstverständlich auch als virtueller Joystick verwendet werden. Welche Tasten dafür verwendet werden sollen, wird hier festgelegt.
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> Set Joystick 2 Keys: Diese Option ist nur verfügbar wenn unter "Input Device Setup -> [Device] -> Player" die Option "Multiple" eingestellt wurde. Damit werden die Tasten einer Tastatur die als Joystick-Ersatz verwendet werden sollen gewählt, allerdings für den zweiten Spieler der mit den selben Eingabegerät spielt.
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> Set Keyboard Keys: Damit wird die Tastaturbelegung einer Tastatur verändert, auch die der virtuellen On-Screen-Tastatur kann modifiziert werden.
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> New Profile: Die vorgenommenen Einstellungen können in ein benutzerdefiniertes Profil gespeichert werden. Somit können für jedes Eingabegerät verschiedene Einstellungen gespeichert werden.
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> Rename Profile: Damit lassen sich (ausschließlich) benutzerdefinierte Profile umbenennen.
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> Delete Profile: Damit lassen sich (ausschließlich) benutzerdefinierte Profile löschen.
Options -> Input Device Setup -> [Device] -> iCade Mode: Schaltet die Steuerung mittels iCade ein, falls dies vom Android-Gerät unterstützt wird.

Options -> Scan for Wiimotes/iCP/JS1: Sucht nach Bluetooth-Eingabegeräten wie die Wiimote, das iCP (iControlPad) oder das JS1 (Zeemote Controller).
Options -> Disconnect Bluetooth: Trennt die Bluetooth-Verbindung.
Options -> Benchmark Game: Das ist ein kleines Benchmark-Programm, das anhand eines Spieles eine Geschwindigkeitsmessung durchführt und die durchschnittliche Geschwindigkeit anzeigt.
Options -> About: Einige Infos über den Emulator.
Options -> Exit: Beendet den Emulator.

Zwar ist C64.emu ein sehr kompatibler und umfangreicher Emulator, er ist aber auch der teuerste. Es sind massenweise Einstellungen für Audio, Video und Eingabegeräte vorhanden, dafür fehlt es komplett an "VICE-typische" Einstellungen für den virtuellen C64. Wenn man bedenkt, dass der Emulator auf VICE basiert, ist das etwas seltsam.

Stand 08/13, Version 1.5.12
Preis: 3,49€

Folgende Software wurde mit diesen Emulator getestet:
Bubble Bobble (D64): erfolgreich
Giana Sisters (D64): erfolgreich
Double Dragon (Cartridge): erfolgreich
Last Ninja (G64): Startet nicht
Barbarian (TAP): erfolgreich
Deus Ex Machina (Demo): erfolgreich
Cauldron (Demo): erfolgreich
Geos (OS): erfolgreich

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