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PC - Amiga Transfer mit Amiga Explorer (Teil 2) - Der Linux Client

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Für Windows gibt es ein Programm namens Amiga Explorer von Cloanto, das den Inhalt der Laufwerke im Amiga anzeigt und Daten vom und zum PC überträgt. Unter Linux hingegen existiert so ein Programm leider nicht. Abhilfe schafft das Perl-Script lxamiga von "The Marksman" welches auf seiner Projektseite github.com/marksmanuk angeboten wird. In dieser Anleitung wird das Script unter Linux Ubuntu eingerichtet und eine Verbindung zum Amiga aufgebaut.

Leider fehlt dem Script eine wichtige Funktion. Und zwar ist es damit nicht möglich die Server-Software auf den Amiga zu übertragen. Somit muss AExplorer einmailig mit der Windows-Variante übertragen werden. Einmal übertragen, kann Linux für den Transfer der Daten verwendet werden. Wie die Verbindung mittels NullModem-Kabel hergestellt und wie die Server-Software AExplorer unter Windows übertragen wird, kann im ersten Teil dieser Anleitung nachgelesen werden. An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass sich AExplorer bereits auf den Amiga befindet und eine Verbindung per NullModem-Kabel besteht.

lxamiga
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Die Vorbereitungen

Lxamiga benötigt Perl 5 und libdevice-serialport-perl. Perl ist bereits in der aktuellen Version von Ubuntu vorinstalliert, libdevice-serialport-perl hingegen nicht. Also installieren wir das benötigte Paket indem wir im Terminal folgende Befehle eingeben. Wie weiter oben bereits erwähnt, wird in dieser Anleitung die Distribution Ubuntu verwendet. Die Befehle für andere Distributionen können variieren.

sudo -i
apt-get update
apt-get install libdevice-serialport-perl

serialport-perl
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Und natürlich brauchen wir das Perl-Script lxamiga das hier runtergeladen werden kann: github.com/marksmanuk. Wo das script abgelegt wird ist nicht relevant.

lxamiga

Die benötigte Software ist somit installiert. Eine Verbindungsversuch über die serielle Schnittstelle würde zum jetzigen Zeitpunkt mit einem Berechtigungs-Fehler abgebrochen werden weil der User, mit dem wir angemeldet sind, sich nicht in der Gruppe befindet die Zugriff auf die serielle Schnittstelle hat. Das Problem wird mit den folgenden Befehl behoben. Beachte, dass immer noch die Root-Privilegien benötigt werden.

gpasswd --add ${USER} dialout

gpasswd

Spätestens jetzt sollte der Amiga mit den Linux-Rechner mittels NullModem-Kabel verbunden werden. Achtung! Beide Rechner müssen ausgeschaltet werden bevor das Kabel eingesteckt wird!

Der Verbindungsaubau

Am Amiga: Auf der Amiga-Seite reicht ein Doppelklick auf AExplorer.

Am PC: Root-Rechte werden nicht mehr benötigt. Wir switchen zum regulären User mit logout.

logout

Dann prüfen wir ob eine serielle Verbindung aufgebaut werden kann. Dazu genügt es lxamiga ohne parameter aufzurufen. Bei mir liegt lxamiga im Download-Ordner, deshalb muss zuerst in das entsprechende Verzeichnis gewechselt werden.

cd ~/Downloads
./lxamiga.pl

Wenn alles geklappt hat, sollte eine Bestätigung angezeigt werden.

Connected successfully

Jetzt endlich können wir Daten vom und zum Amiga übertragen. Folgende Befehle stehen uns zur Verfügung:

./lxamiga.pl -l Listet alle Laufwerke des Amigas auf.

./lxamiga.pl -f df0: Blank Formatiert die Diskette im Laufwerk DF0 und vergibt den Namen BLANK. Benötigt ❏ Kickstart 2.0 oder neuer. Vorsicht! Die Daten auf der Diskette werden unwiderruflich gelöscht.

./lxamiga.pl -s Quelle.adf :DF0:/ Kopiert ein ❏ ADF-Image auf die Diskette im Laufwerk DF0. Vorsicht! Die Daten auf der Diskette werden überschrieben.

./lxamiga.pl -r :DF0: -w Ziel.adf Erstellt eine ❏ ADF-Datei aus dem Inhalt der Diskette im Laufwerk DF0 und überträgt diese auf den Linux-Rechner.

./lxamiga.pl -r RAM:QuellDatei -w ZielDatei Kopiert eine Datei vom Amiga auf den Linux-Rechner.

./lxamiga.pl -r :R: -w kick.rom Kopiert den ❏ Kickstart des Amigas auf den Linux-Rechner.

Transfer Kickrom

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