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Der Gotek Floppy Emulator von A bis Z (Teil 4)

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Die HxC Firmware flashen

Die Erstinstallation bzw. das Flaschen der HXC-Firmware auf den Gotek Floppy Emulator unterscheidet sich in einigen Punkten von der Programmierung der Original-Firmware. Die physikalische Verbindung zwischen Rechner und Gotek-Laufwerk unterscheidet sich nicht. Wie der Seriell->TTL-Adapter mit dem Gotek-Laufwerk verbunden wird, wurde bereits hier erklärt.

Damit wir die Firmware zur Ersteinrichtung runterladen können, benötigen wir einen Username und ein Passwort. Diese Informationen bekommen wir vom Entwickler der HxC-Firmware wenn wir ihm 10€ (pro Device) auf seinem Paypal-Konto überweisen. Für weitere Informationen einfach den Entwickler anschreiben: hxc2001.com

Bevor es losgeht benötigen wir einiges an Software. Alles was wir brauchen finden wir auf der Webseite der HXC-Entwicklers: hxc2001.free.fr/floppy_drive_emulator. Als erstes verbinden wir das Gotek-Laufwerk mittels Seriell->TTL-Adapter am PC an und laden den "Online BootLoader programmer" runter. Dann starten wir die Datei "SecSerialBridge.exe" und geben als erstes den seriellen Port an, an den das Gotek-Laufwerk angeschlossen wurde. Dies wird im Gerätemanager angezeigt.

Geraetemanager
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In meinen speziellen Fall ist es COM5. Mit einem Klick auf den Button "Open" wird die Verbindung geöffnet.

Open Port

Im nächsten Schritt geben wir die Zugangsdaten (IP-Adresse, Username und Passwort) die wir vom Entwickler bekommen haben in die entsprechenden Felder ein und klicken auf "connect". Jetzt sollte die Meldung "Device detected (1 unit(s) left)" angezeigt werden.

Connect

Jetzt noch ein Klick auf "Programm" und die Firmware wird auf das Gotek-Laufwerk übertragen.

Transfer

Transfer done

Der Gotek-Emulator ist jetzt fast einsatzbereit. Bevor es losgeht trennen wir die Verbindung zwischen Seriell->TTL-Adapter und Gotek-Laufwerk. Dann muss der Jumper auf den Pins S0 verschoben werden. Auf dieser Pinleiste sollte sich nachher nur dieser eine Jumper befinden.

Jumper S0
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Des Weiteren muss jetzt der Jumper der der Pins Boot0 und 3,3V verbindet, entfernt werden, damit der Programmiermodus beendet wird.

Das Laufwerk ist zwar einsatzbereit, es sind aber noch einige Schritte nötig damit das Laufwerk verwendet werden kann.

Von der Webseite des Entwicklers laden wir die Datei "Autoboot.hfe" runter. Diese befindet sich im ZIP-Archiv "SDCard_HxC_Floppy_Emulator_Manager.zip", im Unterordner "Amiga". Kopiere die "Autoboot.hfe" in das Stammverzeichnis des ❏ FAT-formatierten USB-Sticks (❏ FAT16 oder ❏ FAT32). Dies ist die erste Diskette die geladen wird wenn der Amiga eingeschaltet wird. Auf dieser befindet sich das Menü der HxC-Firmware.

Autoboot.hfe
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Das aktuelle Update muss jetzt noch installiert werden. Suche auf der Entwicklerseite nach den Link namens
"HXCFEUSB_HFE_beta_firmware.zip (❏ ADF+HFE support - Latest beta version)"

In der ZIP-Datei befindet sich das aktuelle Update mit der Dateiendung ".upd". Diese Datei kopieren wir ebenfalls in das Stamm-Verzeichnis eines ❏ FAT-formatierten USB-Sticks.

Content Firmware
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Außerdem brauchen wir noch die Config-Datei. Davon gibt es drei Typen. Alle drei befinden sich in der ZIP-Datei in der sich auch das Update befindet.

Config Files
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Wir finden in den Ordner Config_Files drei Unterordner mit den jeweiligen Config-Dateien. Welche wir verwenden, bleibt uns überlassen. Folgendes unterscheidet die drei Dateien:

Autoboot Mode: Das ist die Konfigurations-Datei die wahrscheinlich für die meisten Anwender passen sollte. Damit werden die ROMs (❏ ADF-Dateien) mittels Taster auf der Frontseite des Gotek-Laufwerkes ausgewählt. Außerdem wird der Datei-Manager beim Starten des Amigas geladen. Ein optionaler LCD-Display wird unterstützt aber nicht zwingend benötigt.

Indexed Mode: In diesem Modus werden nur Images mit der Endung .HFE unterstützt. Für was HFE-Dateien gebraucht werden, wird weiter unten beschrieben.

Normal Mode: Dieser Modus kann nur in Kombination mit einen LCD-Display und einen zusätzlichen Taster verwendet werden, mit den die gewünschten Roms gewählt werden.

Zu guter Letzt kopieren wir noch ein paar beliebige Programme/Spiele im ❏ ADF-Format auf den Stick. Diese können auch in Unterordner sortiert werden. Die Roms finden wir beispielsweise hier: www.amigaland.de. Am Ende sollte der Inhalt des USB-Sticks so aussehen:

Content USB-Stick
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Jetzt bauen wir das Laufwerk im Amiga ein und stecken den USB-Stick ein. Beim einschalten des Amigas müssen wir beide Tasten auf der Frontseite des Laufwerkes gedrückt halten damit das Update, das sich auf den USB-Stick befindet, installiert wird. Im Klartext: Gleichzeitig beim Einschalten auch die beiden Taster gedrückt halten, nicht nachdem der Amiga eingeschaltet wurde. Das Zifferndisplay des Gotek-Laufwerkes zeigt die Update-Aktivität an. Dieser Vorgang ist nur einmalig durchzuführen. Danach ist das Laufwerk einsatzbereit. Spätestens nach einen Neustart des Amigas sollte das HxC-Menü angezeigt werden.

HXC Menu
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Die Navigation durchs Menü ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ein versehentliches Hinzufügen oder Entfernen eines Images ist hier vorprogrammiert. Eine Übersicht der Tastenbelegung wird mit der Taste HELP eingeblendet. Hier nur die wichtigsten die man sich merken sollte:

Pfeiltasten: Durch das Menü navigieren
Linke Amiga-Taste: Das Image wird im gewählten Slot (A:) eingefügt
Rechte ALT-Taste: Wählt den nächsten Slot
Backspace: Löscht den Inhalt des gewählten Slots
F10: Speichern und Neustarten

Laufwerk B: ist beim Gotek-Laufwerk leider nicht verfügbar. Diese Option ist der HxC-Hardware vorenthalten.

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