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C64 Emulation am PocketPC

Was wird benötigt?

Der PocketPC dient nicht nur zur Terminverwaltung, er kann auch zum emulieren guter alter C64-Software verwendet werden. Allerdings ist die Auswahl nicht besonders groß. Zum Zeitpunkt dieser Beschreibung standen die Emulatoren Pocket Hobbit und Pocket Commodore 64 zur Verfügung. Pocket Hobbit ist zwar ein toller und kostenloser Emulator, leider wurde die Unterstützung für Windows Mobile 2003-PDA’s eingestellt. Er läuft nur noch auf PDA’s mit Windows Mobile 2005 oder höher. Und weil viele Benutzer (unter anderem auch ich) noch einen PDA mit Windows Mobile 2003 betreiben, habe ich mich für Pocket Commodore 64 entschieden, der sehr ausgereift ist und VGA- und Windows Mobile 2005 Unterstützung bietet. Einziger Haken: Er ist kostenpflichtig. Eine zeitbegrenzte Testversion kann dennoch hier heruntergeladen werden. Hier kann die EXE-Version herunter geladen werden die zum Installieren einen Windowsrechner und Active Sync von Microsoft erfordert. Oder man lädt die CAB-Version runter die direkt auf den PDA kopiert werden kann und von dort installiert wird.

Der erste Start

Pocket Commodore 64 bietet sehr viele Optionen, dennoch wirkt die Oberfläche recht aufgeräumt. Beim Start begrüßt uns die bekannte C64-Oberfläche. Wer es eilig hat kann sofort loslegen indem er auf Autoload File tippt. Das C64-Spielimage auswählen und schon geht’s los. Wer die klassische Art bevorzugt fügt die Image-Datei mit einem Klick auf Add 8 ein und startet das Programm/Spiel mit den typischen C64 Befehlen.

Start Screen
Die Steuerung

Gesteuert wird mittels virtuellen Joysticks. Aufrufen läßt sich dieser indem man auf das kleine umkreiste „J“ am unteren Bildschirmrand tippt. Die Auswahl zwischen Joystickport eins oder zwei kann hier auch getroffen werden.

Steuerung
Konfiguration

Jetzt zum Feintuning. Tippt man auf das Optionen-Symbol (Siehe Bild) gelangt man in den Optionenbereich wo unter anderem Helligkeit, Kontrast, Lautstärke und Frameskip einstellen kann. Die Frameskip-Funktion kann nützlich sein, wenn die emulierten Programme/Spiele zu langsam laufen. Ein höherer Frameskipwert beschleunigt die Emulation, verringert allerdings die Qualität. Eine Option die beachtet werden sollte ist der unscheinbare Button unten links im Bild, die Bios Roms. Hier können die Roms des C64 simuliert werden. Sogar die Kernal des C64GS und C64SX sind vorhanden. Außerdem kann die Wahl zwischen einen 1541- und 1541II-Laufwerk getroffen werden.

Optionen Optionen
Erweiterte Konfiguration

Wir haben gesehen daß Pocket Commodore 64 sehr viele Optionen bietet, doch das sind bei weiten noch nicht alle. Wir kehren zurück zum Hauptbildschirm und tippen auf das „S“ unten links. Jetzt erscheinen weitere Optionen. Der Aufbau ähnelt der Windows-Registry. Hier stehen unzählige Optionen zur Verfügung, wir z.B. Speedometer (FPS) die bei Aktivierung die Frameanzahl anzeigt. Oder Promt to Exit die bei Beenden des Emulators eine Warnmeldung anzeigt.

Erweiterte Optionen

Noch ein Wort zu diesen Emulator: Pocket Commodore 64 ist ein äußert umfangreicher und kompatibler Emulator. Schade daß er nicht frei erhältlich ist, doch wer ihn auf seinen handlichen Begleiter haben möchte, für den zahlt sich diese Investition allemal aus.

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