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Über mich

Nun, was gibt es über mich zu erzählen? Wahrscheinlich nichts interessantes würden viele sagen :) Ich bin in Südtirol (Italien) wohnhaft, bin 39 Jahre alt und verfolge den Beruf Elektriker. Vielleicht werden jetzt einige sagen: "Wie? Elektriker, aber ein kleines Computermuseum besitzen?" Ich bin der Meinung daß Beruf und Hobby nicht vermischt werden sollten. Ich interessiere mich nicht nur für Retro-Computer, sondern auch für die aktuelle PC-Technik, aber ich will diese Freude nicht zur Pflicht machen und sehe dies deshalb als mein Hobby. Interesse an Computer habe ich schon in meiner Kindheit, als ich 8 Jahre alt war, hatten Freunde schon den legendären Commodore 64. Natürlich war ich fasziniert (wie wahrscheinlich die meisten Kinder) von den Spielen die einen so fesselten. Da es die damalige finanzielle Situation aber leider nicht erlaubte selbst in den Besitz eines C64 zu kommen, war ich sehr oft bei Freunden und "zockte" bei ihnen bis tief in die Nacht. Und so blieb es einige Jahre, bis ich selber im Genuss eines eigenen C64 kam. Das war natürlich ein Wahnsinns-Event. Den C64 hab ich von einem Freund abgekauft (von meinen Eltern finanziert) der mittlerweile schon den Amiga 500 besaß. Wieder nutzte ich den C64 ausschließlich zum spielen. Erst mit 15 kaufte ich mir meinen ersten (gebrauchten) Amiga 500, obwohl es zu dieser Zeit schon viel bessere und schnelle Amigas gab, aber der 500er war eben der Standart-Amiga zu einen erschwinglich. Mittlerweile hatten alle in meinen Freundeskreis einen Amiga und deshalb war es leicht an Spiele und sonstige Software ranzukommen. Spiele gab es massenhaft, doch diesmal nutzte ich den Amiga nicht nur zum spielen, es entstand die Interesse nach mehr. Ich experimentierte mit Software und versuchte das Dateisystem zu verstehen. So manches ging schief, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Nach den Amiga 500 folgte der Amiga 1200 mit einer (für mich) riesigen 40Mb Festplatte und kurz darauf der Amiga CD32, der zwar technisch gesehen ein Renner war, aber die Spiele waren nun mal teuer und deshalb gab es nicht viel Abwechslung. "Nebenbei" musste ich noch die Schule besuchen, die ich allerdings nie leiden konnte, vielleicht weil ich keine Leuchte war. Ich wollte nach der Mittelschule eine Informatikschule besuchen, doch meine miserablen Schulnoten sagten mir daß dies nicht möglich sei. Die Professoren empfiehlen mir, einen handwerklichen Beruf zu erlernen, wahrscheinlich sahen sie sonst keine Zukunft für mich :) Diesen Rat hab ich befolgt, lies die Computer als mein Hobby bleiben und besuchte eine Berufsschule für Elektriker. Commodore ging in Konkurs, alles schien verloren, neue Spiele wurden seltener oder verlangten bessere technische Voraussetzungen. Meine Amigas staubten solangsam ein und es verging Zeit. PC’s hatten sich zum Standard etabliert und ich entschloss mich schließlich einen zu kaufen. Es war ein Pentium 166 MMX mit 16Mb RAM, zu dieser Zeit war das eine echte Rennmaschine. Es brauchte so einige Zeit bis ich mich mit dem PC angefreundet hatte. Als eingefleischter Amiganer war dies ein verräterischer Akt, aber so verlangte es mein Hunger nach (neuer) Technik. Mit diesen PC machte ich meine ersten Erfahrungen mit Windows (95) und sammelte schnell an Wissen. Wieder waren Spiele nicht mein Interessemittelpunkt, ich wollte verstehen wie alles funktioniert. Stundenlanges Experimentieren mit Hardware und Software machten mich zum erfahrenen PC-Anwender. Es dauerte nicht lange und der, ach so schnelle, PC wurde zur Schnecke, der technische Fortschritt ist nun mal nicht aufzuhalten. Da ich im Freundeskreis (wieder mal) derjenige war der die langsamste Maschine hatte entschloss ich mich wieder für einen neuen PC. Und wieder sollte es der letzte Schrei sein, ein Pentium II 450Mhz mit 64Mb RAM. Windows 98 war nun angesagt und wieder stillte ich damit meinen unersättlichen Hunger nach Technik. Diesen PC hatte ich lange und wurde immer wieder aufgerüstet. Meine Lehre als Elektriker hatte ich schon abgeschlossen, doch ich wollte beruflich was ändern. Ich bewarb mich als Computertechniker bzw. Verkäufer und auch wenn ich keine entsprechende Ausbildung hatte, wurde ich wegen meiner Doppelsprachigkeit (Deutsch und Italienisch) und wegen meines Computerwissens in einen Fachgeschäft angestellt. Doch leider stellte ich schnell fest, daß ich zwei Fehler gemacht habe: Erstens sah ich bald ein, daß ich als Verkäufer eine Niete bin und zweitens verlor ich den Spaß an Computer. Nach zwei Jahren wurde das Computergeschäft aus finanziellen Gründen geschlossen (nein, war nicht meine Schuld :) und ich war wieder auf der Suche nach Arbeit und da mir eine Stelle als Elektriker angeboten wurde, sagte ich natürlich zu. Meine Amigas waren in Vergessenheit geraten, bis ich eines Tages im Keller meinen guten alten Amiga 500 entdeckte. Schnell war er wieder betriebsbereit und erfreute mich mit seinem klickenden Diskettenlaufwerk. Aber bei diesen kurzen Wiedersehen meines Amigas sollte es nicht bleiben. Ich begann Commodore-Computer zu sammeln, ein Stück nach den anderen. Da ich aber noch bei meinen Eltern wohnte und nur ein kleines Zimmer zur Verfügung hatte, wurde der Platz bald knapp. Aber da es Zeit war das Haus zu verlassen und mich auf eigene Beine zu stellen kam eine Wohnung mit viel Platz gerade richtig. Aus einer kleinen Sammlung die lediglich aus ein paar Amigas und Erweiterungskarten bestand wurde schnell eine umfangreiche Sammlung die schnell expandierte. Internet-Auktionshäuser machten die Suche nach Retrocomputer leichter und dort habe ich den Großteil meiner Sammlung bezogen. Solange Interesse besteht (und das wird es hoffentlich noch lange), wird ein Teil Geschichte konserviert und für die Zukunft zugänglich gemacht.

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