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Commodore 64GS

ProzessorMOS 6510
Prozessortakt1 MHz
Arbeitsspeicher64KB
LaufwerkeKeine
ErweiterunsgschnittstellenExpansionsport
Externe SchnittstellenSeriell, Userport, Audio/Video-Port, RGBI, HF-Ausgang, 2 x Joystick
Baujahr1987
VerbreitungGering
Preview
Der Commodore 64 Games System, kurz C64 GS, der 1990 auf den Markt kam war eine seltsamer Versuch von Commodore, den immer stärker werdenden Konsolenmarkt zu trotzen. Offensichtlich versuchte Commodore dies mit einen möglichst geringen Aufwand zu tun. Denn intern werkelt ein ganz normaler, abgespeckter C64 (C64 C). Die meisten Konsolen der Konkurenz arbeiteten bereists mit der 16Bit Architektur. Der bereits betagte C64 lief lediglich mit 8Bit. Sämtliche Schnittstellen wurden einfach entfernt bzw. die Öffnung an der hinteren Seite des Rechners wurden geschlossen und unbrauchbar gemacht. Die serielle Schnittstelle wurde ausgelötet, die Lötpunkte sind allerdings noch zu sehen. Übrig geblieben sind lediglich die Video-Schnittstellen, die Joystick-Ports und der Trafo-Anschluss. Der Userportwurde, Commodore sei dank, nach oben gerichtet damit die Steckmodule komfortabler reingesteckt werden konnten. Ohne Tastatur und die Möglichkeit Laufwerke anschließen zu können, entstand natürlich ein wesentlicher Nachteil. Es können ausschließlich Steckmudule verwendet werden die die Verwendung der Tastatur nicht benötigen, was zur Folge hatte, dass Spiele die bereits auf den Markt waren unter umständen nicht verwendet werden konnten. Zwar stellten manche Spielehersteller (z.B. System 3 und Domark) einige wenige Spiele für den GS her, doch viele davon waren nur angepasste "alte" Spiele die bereits für den normalen C64 erschienen sind, wie z.B. Batman the Movie. Commodore selbst hat nie Spiele für den GS hergestellt. Auf einen Steckmodul konnten bis zu 512 KB an Daten untergebracht werden und somit auch mehrere Spiele Platz finden. Wie auch das mitgelieferte Modul, auf dem sich die Spiele Klax, Fiendish Freddy, Flimbos Quest und International Soccer befanden. Nicht zuletzt weil diese "Konsole" nur in Enlgand zu einen Preis verkauft wurde der den normalen C64 entsprach, wurde daraus ein Flop. Auch Commodore erkannte dies und stellte die Produktion ein. Trotz des fehlenden Erfolges ist der C64 bei Sammlern sehr beliebt und wird unter anderem bei Ebay recht teuer verkauft. Manchmal tauchen auch leere Gehäuse zum Verkauf auf, in denen man eine C64 Platine einbauen kann. Fazit: Der Commodore C64GS ist eine Fehlproduktion und nur zum spielen zu gebrauchen, trotzdem ein typisches Commodoreprodukt das in jede Sammlung gehört.
Varianten
  • C64GS (C64 Platine in Consolengehäuse)
  • C64CGS (C64C Platine in Consolengehäuse)

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